Supreme Pain “Divine incarnation” 4/6

Massacre Records
Bewertung: 4 – > Find ich gut
Spielzeit: 47:30
Songs: 10

Es wäre auch zu wunderlich, wenn aktuelle und ex-Mitglieder von Sinister sowie etwas unbekannteren Todesblei-Kapellen anderer Mucke fröhnen würden als Death Metal. Supreme Pain ballern daher in straighter, meist kompakter Manier brutale und rabenschwarze Attacken in den Orbit. Die langen Jahre extremen Musizierens hört man Aad und seinen Gesellen (+ Bass-Amazone) an. Handwerklich passen die einzelnen Elemente, auch als Ganzes zusammengesetzt gehören die zehn Stücke von “Divine incarnation” zum oberen Mittelfeldes des aktuellen Death Metal-Geschehens. Moderne Ingredienzien oder Experimente bleiben bei Supreme Pain dankbarerweise außen vor. Die Holländer setzen auf bewährte, geradlinige Old-School-Rundumschläge, auf denen sich aber auch kein Staub abgelagert hat. Langeweile kommt dabei selten auf, denn der Fünfer macht permanent Druck, hält das Tempo in der Regel hoch und die Hörer damit bei Laune. Dazu kommen die charakteristischen dunklen Growls von Aad und unterschwellig in den Hintergrund platzierte Soli, die Auflockerung verschaffen. In Fragen Intensität können sie zum Beispiel in einer Sparte mit Vomitory geparkt werden, was die Atmosphäre angeht blitzt auch sporadisch Morbid Angel auf. Anständiger Death Metal.

www.myspace.de/supremepainofficial