Steel Horse “In The Storm” 5/6

Firefild Records
Bewertung 5/6 -> Mächtig
Songs: 9
Spielzeit: 44:43

Wolfsförmige Sturmwolken attackieren eine mit einem Katana bewaffnete Metal-Braut auf dem hölzernen Anlege-Steg eines Rummelplatzes??? WTF??? Also in der Kategorie „sinnlosestes Cover des Jahres“ haben sich die vier Spanier auf Anhieb ganz weit vorne platziert. Die Musik der 2007 in Madrid gegründeten Band ergibt dagegen jede Menge Sinn: Roher, straight nach vorne bollernder Power Metal der alten Schule, der von kernigen Riffs und einer angenehm unpolierten Stimme getragen wird. Das Quartett sieht sich ganz in der Tradition der NWoBHM, was ich nur bedingt nachvollziehen kann. Natürlich sind die neun Songs stark von der besten musikalischen Ära der Menschheitsgeschichte beeinflusst, aber stampfender Teutonenstahl und melodischer Euro Power Metal (von der guten Sorte, versteht sich!!) haben ebenfalls tiefe Spuren im Sound von STEEL HORSE hinterlassen.   

Auf der Habenseite stehen solide handwerkliche Fähigkeiten, eine passende Produktion und jede Menge Cojones. Was „In The Storm“ fehlt, sind ein paar richtige Ohrwürmer. Aber auch ohne Mega-Hits kann ich das Teil jedem Freund ursprünglicher Power-Metal-Sounds wärmstens empfehlen.  

Anspieltipps:
„Cross The Edge“ (treibender Power Metal mit Running-Wild-Schlagseite) und “Thunderdome” (stampfender, von einigen schnellen Parts aufgelockerter Hardrocker im Stil von Accept).

http://www.steelhorse-heavymetal.com/

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