Satyricon live in Leipzig, Werk II

DSC_0145Einer der letzten Stops der aktuellen „Dawn Of A New Age“ Tour von Satyricon ist Leipzig. Am 23.04. treffen sich geschätzte 300 Gäste im Werk II um besagte Band plus Vredehammer und Oslo Faenskap live zu sehen.

Letztere starten pünktlich 19.45 und tischen eine Mischung aus Modern Metal und Hardcore auf. Die DSC_0050Stimme geht von hoch bis tief, dazu kommen schnelle Rhythmen und als Opener erfüllt die Band genau ihre Funktion. Sie animiert die ersten Gäste für die nächsten beiden Bands. Denn wie könnte es anders sein: Singspiele à la „ Hey – Hey“ gibt es zu Genüge. Nach knapp 20 Minuten wird dann schon der letzten Song eingeläutet, damit es dann ganz schnell mit Vredehammer weiter gehen kann.

DSC_0068Jene entsprechen doch mehr dem Geschmack des Publikums. Jetzt gibt es eine Runde melodischen Black Metal, der aber auch sehr viele groovige Elemente beinhaltet. So kreisen nun die Propeller auf der Bühne, außerdem gibt es interessante Gitarrensoli und es sammeln sich mehr Zuschauer in der Halle. Kleine technische Probleme nehmen die Norweger mit Humor und der Sänger gibt noch ironisch von sich, wie schön es doch sei, den Abend mit kleinen Soundfehlern zu starten. Vredehammer nutzen vor allem die Gelegenheit viele Songs vom letzten Album „Vinteroffer“zu präsentieren. Das Publikum honoriert es ihnen mit großem Applaus.

Halb zehn folgt dann auch schon der Headliner mit einem zweistündigen Set, welches in mehreren Akten unterteilt wird. Nach DSC_0299einem kurzem Intro wird mit „The Rite Of Our Cross“ gestartet und es dauert nicht lange bis die Stimmung kocht. Satyr beschwert sich zwar am Anfang , dass er aufgrund von Soundproblemen noch taub gemacht wird, aber er ist glücklich darüber, die zufriedenen Gesichter der Fans zu sehen. Zu recht: Denn obwohl Satyricon auf der Bühne sich nur schwer hören , gibt es vom Klang her fast nichts zu meckern. Beim dritten Song „Now Diabolical“ wird das Publikum dann zum Singen mit eingeladen und nimmt zahlreich daran teil. Ebenso werden immer mal wieder Handschläge zwischen dem Publikum und dem Fronter DSC_0242ausgetauscht. Die Fanbindung ist also optimal. Bis zum ersten Zwischenspiel gibt es noch „Black Crow On A Tombstone“ und „Filthgrinder“ zu hören. Bei den Intermezzos handelt es sich um die angedachten Jamsessions, welche allerdings irgendwie untergehen. Satyr greift hin und wieder zur Gitarre und die Musiker sollen mit einstimmen. Allerdings wird es nur bedingt als etwas besonderes wahr genommen. Dennoch ist eine gute Überleitung zum zweiten Akt, welcher mit „Dawn Of A New Age“ beginnt.Viel mehr wartet man aber auf weitere Klassiker wie „Walk The Path Of Sorrow“ oder auf Neueres wie „The Infinty Of Time And Space“.

Akt Nummer drei startet mit „The Pentagram Burns“ und eins muss man Satyricon lassen: Die Mischung zwischen alten und neuen Werken schafft es, dass es nie langweilig wird. Und kurz bevor man denkt, langsam reicht es für heute, wird „Mother North“ angestimmt. Der letzte Akt ist noch eine Zugabe mit den Songs „Fuel For Hatred“ und „K.I.N.G.“ und dann verabschieden sich die Norweger vom Leipziger Publikum.

Zurück bleibt die Erinnerung an ein schönes Konzert, was für die zwei Stunden Show dem Preis von ca. 24 Euro (VVK) durchaus gerecht wurde, auch wenn die Specials wohl eher untergegangen sind.

 

Bilder: Satyricon , Vredehammer , Oslo Faenskap

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