Psycroptic “The Scepter Of The Ancients” 3/6

Unique Leader Records Europe
Bewertung: 3/6
Spielzeit: 43:05
Songs: 9

Obwohl sie überwiegend gute Kritiken bekommen, hinterlässt The Scepter Of The Ancients bei mir auch nach mehrmaligem Hören noch einen zwiespältigen Eindruck. Es ist das zweite Album von Psycroptic, die aus dem fernen Tasmanien, also buchstäblich vom andern Ende der Welt, kommen. Sie spielen einen eher technischen, recht kalten Deathmetal mit leichten Grind-Einflüssen. Sie selbst behaupten, auch klassische Thrash-Einflüsse aufzuweisen, aber davon ist beim besten Willen nichts zu hören. Der Gesang variiert ähnlich wie bei Deicide zwischen Growls und Kreischen, die Gitarren überraschen mit rhythmischen, angenehm ungewöhnlichen Riffs, aber das dominante Instrument ist wohl das Schlagzeug mit teilweise gebrochenen Rhythmen, teilweise derbem Geknüppel. Diese insgesamt sehr rhythmische Ausrichtung der Musik lässt allerdings keine rechte Atmosphäre aufkommen, was durch die Gebrochenheit der Songs noch verstärkt wird. Ein echter Fluß kommt so nicht zustande, die Songs wirken dünn und klingen fast alle gleich, ein Manko, das vom hohen technischen Niveau der Band nicht ausgeglichen werden kann. The Scepter Of The Ancients hinterlässt so den Eindruck von Leere, auch wenn Psyroptic sicherlich gute Ideen und Ansätze eingearbeitet haben, schade! info@uniqueleader-europe.com
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