Profanity “Slaughtering Thoughts”

Cudgel
Bewertung: Ohne Wertung
Spielzeit:
Songs: 0

Was für ein Killer! Geht’s noch intensiver? Was mir bei den Jungs sehr gut gefällt ist, dass sie zwar größtenteils im rasanten Tempo und mit einer gehörigen Portion Blastbeats zur Sache gehen, dabei aber eine ganz genaue Vorstellung von ihrem Arrangement haben, sie haben einfach ein feines Gespür für Strukturen, die ihnen sehr wichtig zu sein scheinen und somit ihre sehr technische Gitarrenarbeit und auch das ideenreiche Drumming noch wertvoller machen. Denn hier wird nicht einfallslos drauflosgeknüppelt – Schnelligkeit ist bei solch extremer Musik sicherlich sehr wichtig, aber es bringt nichts wenn die Kreativität darunter leidet, und das tut sie bei dem Trio auf keinen Fall. So ist das Ergebnis eine kranke Scheibe heftigen Death Metals, welcher wohl durchdacht ein enormes Maß und Brutalität und Energie zum Ausdruck bringt. Ganz klar bestens geeignet für Fans von Corpse und Suffocation und vor allem auch für diejenigen unter euch, die mit sehr viel Technik und Extremität, wie sie beispielsweise Bands wie Cryptopsy oder Cynic an den Tag legen, etwas anfangen können. Denn die technische Seite ist bei ‘Slaughtering Thoughts’ wirklich sehr ausgeprägt, weshalb das Album nicht immer leichte Kost bietet und seinen ganzen Charme erst nach einigen Durchläufen verbreiten kann. Das macht die Sache aber auch nie langweilig, da man immer neue Details in der Musik entdeckt. Das Zweitwerk Profanitys enthält 8 Songs inkl. dem ‘Drowned In Dusk’ Track, welcher bereits auf der Split 7’’ mit Lividity zu hören war. An dieser Stelle möchte ich noch das engeile Stück ‘Strangulated with Thoughts’ empfehlen, welches sich wirklich ins Unermeßliche steigert, einfach nur krass. Oder ‘When Colour becomes Pallor’ (was auch immer das heißen mag…), welches ein richtiges Weltuntergangsfeeling verbreitet. Und wie wär’s mit ‘The Spring Within’, den sich ja jeder schon auf der Profanity HP runtergeladen hat (http://www.profanity.de)? ‘Giants Of Void Vortex’? Oder all die anderen Tracks? Denn eigentlich gibt’s hier wirklich keine großen Schwachpunkte zu finden, dazu kommt ein sehr klarer Sound der die Sache zu einem echten Killeralbum abrundet. Was soll man da noch sagen? Wer Profanity kennt, weiß was ihn erwartet allen anderen gilt: Anchecken, kaufen, reinziehen! Cudgel Agency, Postfach 100147, Lutherstadt Wittenberg; www.cudgel.de
www.profanity.de