Primordial Interview

Bisher war das Treiben von PRIMORDIAL überwiegend auf die britische Insel beschränkt, doch mit ihrem Drittwerk „Spirit The Earth Aflame„ blasen die Iren nun auch zum Großangriff auf Europa. Mit einem derart beeindruckendem Album im Gepäck dürfte es sicherlich nicht schwer sein auch bald die europäischen Anhänger harter Klänge hinter sich versammelt zu haben. Eine Ansicht die auch Sänger und Sprachrohr der Band Alan Nemtheanga teilt.

„Spirit The Earth Aflame“ ist ein auf den ersten Blick etwas merkwürdiger Titel, der nach einiger Zeit des Überlegens jedoch eine Vielzahl an Assoziationen zulässt.
‘To sprit something’ bedeutet so viel wie etwas ‚zu wollen’. Der Titel bedeutet somit ‘To Will The Earth Aflame’. Auf dem Cover sieht man eine Schlange, die ihren eigenen Schweif auffrisst. Dies ist ein Symbol der zyklischen Wiedergeburt und der Erneuerung. Auf diese Weise stellt es eine Verbindung mit dem Titel dar. Das Konzept ist gleichzusetzen mit dem Vergehen der Stagnation und der Unfruchtbarkeit. Es bedeutet gleichsam alles was einem beigebracht wurde, seinen Platz in der Gesellschaft und in der Welt sowie das eigene Verhältnis zu den so genannten Hütern der gesellschaftlichen und geistigen Moral zu hinterfragen. Es besagt gleichermaßen: Töte die heiligen Kühe und verbrenne die Tempel der sogenannten rechtschaffenden Menschen und ist somit eine Säuberung durch Feuer, denn der Kreis dreht sich immer weiter und eine neue Ewigkeit steht vor der Tür. „Sprit The Earth A Flame„ bedeutet sich im Körper, in Gedanken, im Geist – in jeglicher Hinsicht die Erde brennend wünschen. Der Titel kann auf vielerlei Weise interpretiert werden. Als ein Statement der Absicht, eine Warnung für die einen, ein Ruf sich zu bewaffnen für die anderen.

Und dieser Hass auf die ‘rechtschaffene’ Gesellschaft kommt nicht von irgendwoher, denn als irische Band können Primordial gleichermaßen auf eine interessante Geschichte voll von Tragödien und Mythen zurück blicken.
Es lässt sich nicht verleugnen, dass unsere Beziehung zur Kultur sowie zu unserem Erbe und der damit in Zusammenhang stehenden Mythologie einen Einfluss auf unser Leben hat, nicht nur auf uns als Musiker, sondern auf unser ganzes Lebensverständnis. Unsere Sitten im 21.Jahrhundert haben ihre ursprüngliche Basis in der Vergangenheit, aber wir können von hier aus auch nach vorne blicken. Wir sind keine Romantiker die stets nur zurücksehen. Wir akzeptieren das moderne Zeitalter und alles was es mit sich bringt und anstatt vieles von dem zu verachten blikken wir mit einem Auge in der Vergangenheit in die Zukunft! Wenn ich Texte verfasse, schreibe ich lediglich Worte nieder und es bleibt schlussendlich etwas auf dem Papier stehen. Ich habe keine strickten Regeln, Inspiration kann jederzeit und von überall her kommen. Mythologie kann ebenso ein Einfluss sein wie Menschen, Orte oder Zeitabschnitte. Tragik spielt in Musik und Texten von Primordial von Zeit zu Zeit eine große Rolle and ich spüre, dass wir durch die Geschichte einen Teil der Tragik unseres Landes geerbt haben, da unsere Geschichte eine Litanei der Tragödien ist. Der blutrote Boden hat auch uns bewegt.

Damit spricht Allan vor allem auf den schon seit Ewigkeiten andauernden Konflikt zwischen Nord- und Südirland ab, mit dem das idyllische Eiland traurige Berühmtheit erlangte.
Irland ist wegen der Konflikte in Nord-Irland in der ganzen Welt bekannt und wird es vermutlich unser ganzes Leben hindurch bleiben. Dies ist der Grund warum die Welt- und vor allem Irlands Geschichte ein Litanei der Tragik ist – und wir haben es geerbt.

Für den außenstehenden als ein Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten bekannt, liegt die eigentliche Dramatik jedoch noch viel tiefer unter der Oberfläche.
Es sind vielfach historische Gründe, die hinter dem Konflikt stehen. Religion ist einer der Hauptgründe, aber in vielerlei Hinsicht haben die Menschen und der Konflikt diese Schwelle überschritten, es ist zu etwas geworden, dass sie fast mehr im Blut als in Gedanken geerbt haben. Als ein Mensch der das ganze Konzept von Gott und all den Lügen die darum aufgebaut wurden durchschaut, kann ich mich nicht in die Leute einfühlen, die in diesem Netz gefangen sind. Ich kann mich in keine der beiden Seiten hineindenken. Aber man muss bedenken, dass eine Vielzahl anderer Dinge eine Rolle spielen, politische Ideale die ohne den religiösen Aspekt nicht existieren würden beispielsweise.

Vermuten könnte man Überlegungen zu den Geschehnissen in Nordirland auch in dem Text zu ‘Gods To The Godless’, einem der Höhepunkte auf ‘Spirit The Earth Aflame’.
‘Gods To The Godless’ handelt von dem Menschengott der sein Gottesbild den Menschen aufzwingt, die ihres verloren haben oder es noch verlieren werden. Es geht darum, etwas zu umarmen was manche Leute als Tragödie betrachten, ein natürlicher Schritt in der Evolution. Ich habe den Text nicht in Gedanken an den Norden Irlands geschrieben, aber vielleicht treffen ja dennoch ein paar Aspekte aus dem Text auf die Situation zu.

Allerdings gewinnt Alan seine Einflüsse nicht allein aus Blut und Boden seines grünen Heimatlandes, auch verschiedene Literaten üben einen nicht zu verachtenden Einfluss auf den sympathischen Sänger aus.
Wie ich schon sagte, kann mich nahezu alles beeinflussen. Bei dem Song ‘Bitter Harvest’ auf ‘A Journey’s End’ stand ich beispielsweise sehr unter dem Einfluss des französischen Schriftstellers Celine (Louis Ferdinand) sowie dem Buch ‘Reise an das Ende der Nacht’ (engl. ‘Journey to the end of the Night’). In manchen Augenblicken bin ich also durchaus auch durch das geschriebene Wort beeinflusst. Aber wie ich sagte, es kann es alles sein, das meine Worte auslöst. Ich habe eine Vorliebe für französische Autoren um die Jahrhundertwende herum, für Existentialisten, Philosophen und Dichter. Aber auch für Science Fiction und Fantasy sowie H. P. Lovecraft, Edgar Allan Poe und Ashton Smith.

Da bietet sich die Frage an, ob es eine Persönlichkeit der Zeit oder Literaturgeschichte gibt, die Alan gerne einmal zu einem gemeinsamen Plausch treffen würde.
Vielleicht W.B. Yeats, ein irischer Dichter und Allround-Intellektueller. Er war ein interessanter Charakter und seine Poetik sowie sein Schreibstil haben mich schwer beeindruckt. Es gibt so viele Charaktere, die ich gerne einmal treffen würde, H.P. Lovecraft oder Aleister Crowley zum Beispiel. Das ist schon etwas beängstigend. Eine Frage die schwer zu beantworten ist, wenn man nicht die Zeit hat, sich hinzusetzen und lange darüber nachzudenken.

Wie man schon merkt ist Alan ein sehr tiefsinniger Gesprächspartner. Interessant wäre es zu erfahren, wie er sich selbst und seine Bandkollegen charakterisieren würde.
Wenn ich mich selbst analysieren müsste, würde ich sagen, dass ich eigensinnig, individuell, exzentrisch, egozentrisch und intellektuell bin. Ich bin der Redner der Band, habe für alles und jeden eine Antwort und kann sehr geschickt mit Argumenten umgehen. Wende mich aber auch sehr leicht von immenser Ernsthaftigkeit in die Lächerlichkeit. Ich betrachte mich selbst als ein denkendes Individuum, welches wirklich immer am Denken ist. Ciaran, unser Gitarrist ist sehr ruhig, aber wenn er etwas sagt, hören wir alle zu. Er ist einer der ehrlichsten und treusten Menschen, die ich kenne, mit ihm passiert keine Scheiß. Er ist aber auch auf seine Weise exzentrisch, er will nie im Mittelpunkt stehen, sondern lieber hinter den Kulissen agieren. Auf jeden Fall ein sehr witziger, individueller Zeitgenosse. Ciaran und ich sind wirklich die verschiedensten Menschen, die man sich vorstellen kann. Paul am Bass ist sogar noch ruhiger und nachdenklicher und der Älteste in der Band. Er behält seine Meinung oft für sich und ist der einzigste der außerhalb der Stadt inmitten von Nirgendwo lebt. Er beobachtet meistens sehr genau was vor sich geht und sucht sich „seine„ Momente sehr vorsichtig heraus. In jedem Fall ist er ein sehr entspannter Kerl. Unser Schlagzeuger Simon ist alles in allem von einem anderem Stern. Er kann stundenlang nur dasitzen und ins Nichts starren, als wenn er sich mit Außerirdischen unterhält, sagt auch in guten Zeiten wenig und lehnt sich lieber zurück, um zu sehen was abgeht. Wir sind alle sehr verschiedene Persönlichkeiten. Aber nun im Jahre 2000 gehen wir alle in einer sehr eigenartigen aber angenehmen Art und Weise zusammen.

Interessant sind auch immer wieder die Beweggründe des einzelnen, warum er sich gerade für den steinigen Weg durch das Musikbusiness entschieden hat.
Ich habe darüber noch nie wirklich nachgedacht. Es ist etwas, dass ich schon immer tun wollte. Ich komme aus keiner sehr musikalischen Familie, bin jedoch schon seit frühster Kindheit von der Musik besessen. Ich höre auch heute noch 5 – 10 Stunden am Tag am Musik und unterliege dem Verlangen immer wieder neue CDs kaufen zu müssen. Am Anfang hatte ich keine Ahnung von Musiktheorie, Produktionstechniken oder Strukturen und konnte nicht einmal grade singen, ich tat immer genau das was in meinen Ohren am besten klang. Man entwickelt sich jedoch und heutzutage habe ich ein viel besseres Gehör für unsere Art von Musik. Für manche Leute mag dies ein Widerspruch sein, aber ich bin zugleich Metalhead, Künstler und Musiker!

Nachdem das letzte Album ‘A Journey’s End’ noch über das englische Avantgarde-Label Misanthropy erschien, mussten Primordial sich für ‘Spirit The Earth Aflame’ einen neuen Partner suchen, nachdem Misanthropy jegliche Aktivitäten eingestellt haben. Lange suchen mussten sie jedoch nicht, bevor sich Primordial und Hammerheart fanden.
Wir haben nie richtig nach einem neuen Label gesucht. Ich wusste seit langem über die Zukunft von Misanthropy Bescheid und bin nun auch schon seit langem mit Hammerheart in Kontakt. Wir haben ihnen einen Besuch bei uns bezahlt und es ist alles ganz natürlich entstanden. Und ich bereue nichts, denn Hammerheart werden immer stärker, genau wie wir. Ihre Veröffentlichungen verbessern sich ständig und in jeglicher Hinsicht. Hammerheart verstehen unser Verlangen hinaus in die Welt zu kommen und Auftritte und Tourneen zu spielen, denn wir sind eine Metal Band. Sie reißen sich wirklich den Arsch für uns auf und wir können nun hinaus in die weite Welt gehen, spielen und ein oder zwei Bier trinken, was auch sehr wichtig ist.

Primordial sind eine der wenigen Band deren bisherige Werke ausnahmslos den Charakter des Außergewöhnlichen besitzen, denn die Band schafft es auf außergewöhnliche das Beste aus Heavy und Black Metal mit einem beeindruckenden irischen Hauch zu unterlegen.
Ich bin stolz auf alles was wir bisher veröffentlicht haben. Ich glaube, dass wir zum dem jeweiligen Zeitpunkt immer unser Bestes gegeben haben und alle unsere Scheiben besitzen einen gewissen Zauber. Ich bin zufrieden damit, dass wir immer unser eigenes Ding durchgezogen haben und uns nie um Trends oder Labelpolitiken gekümmert haben. Die Leute sprechen immer noch ehrfürchtig von unserem 93er Demo and einige bevorzugen sogar unser Debüt „Imrama„ gegenüber unseren neueren Werken. Aber es macht mir nichts aus, denn sie bedeuten mir alle sehr viel. Natürlich gibt es auch Dinge die man im Nachhinein gerne anders gemacht hätte. Aber das ist natürlich, denn man lernt aus seinen Fehlern. Die meisten Dinge, von denen ich mir im nachhinein wünsche, das sie anders gelaufen wären, haben mit Plattenfirmen zu tun und nicht mit uns.

Auf ‘Spirit The Earth Aflame’ nimmt der Gesang selbst zum ersten Mal eine eher untergeordnete Rolle ein.
Viele Leute haben das gesagt – mir persönlich ist es jedoch nie aufgefallen. Auf unserem ersten Album „Imrama„ gab es sehr viel Gesang, aber mittlerweile ist die Wirkung vielleicht besser, wenn der Gesang sparsamer eingesetzt wird, wer weiß. Es ist auf jeden Fall keine absichtlich geschehene Entwicklung. Die meiste Zeit kreieren wir einfach eine Stimmung, eine Atmosphäre – der Gesang ist das letzte Puzzlestück. Wir haben viel über strukturelle Dynamiken und Songwriting gelernt. Diese neuen Songs sind reifer, sogar geradliniger und nicht mehr so vertrackt. Aber wie ich schon sagte, planen wir unsere Songs nie im voraus.

Von den meisten Leuten gerne in die Schublade Pagan Metal gesteckt, geht die Musik von Primordial in Wahrheit doch viel tiefer und beinhaltet mehr Elemente, als dass man sie mit ein paar wenigen Worten umschreiben könnte.
Ich sehe ein, dass es in unserer Zeit so viele Stilaufspaltungen und Kategorien gibt, dass die Presse der Notwendigkeit unterliegt uns in eine bestimmte Schublade zu stecken, um den Käufern eine Orientierungshilfe zu geben. Das stört mich in keiner Weise, die Menschen können uns bezeichnen wie sie wollen. Es spricht doch für unsere Originalität, dass uns alle Menschen unterschiedlich einordnen. Es scheint unausweichlich, dass man als irische Band von vorneherein von vielen Menschen als Pagan Band klassifiziert wird und nichts was ich sage ändert ihre Ansicht. Aber ich kann auch nicht verleugnen, dass Primordial in diesem Bereich ihren Ursprung und ihre Wurzeln haben. Aber wir sind viel mehr, es liegt also an Euch es zu definieren!

Auch wenn die Alben von Primordial in jeglicher Hinsicht großartig sind, sehen sich die Jungs doch in erster Linie als Live-Band.
Live zu spielen ist eines der großartigsten Dinge. Viele Menschen sind sogar schokkiert wie intensiv wir live sind, sie erwarten etwas viel Zurückhaltenderes und Entspannteres. Aber es ist etwas Großartiges für uns, nach all den Jahren die wir schon zusammenspielen und all den leeren Labelversprechungen, endlich in Europa spielen zu dürfen. Wir sind hungrig zu Euch zu kommen, raus zu gehen und zu spielen. Es ist egal vor wem wir spielen, wir freuen uns auf jeden einzelnen, werden es genießen, nichts für selbstverständlich hinnehmen und hoffentlich niemals selbstgefällig werden. Ich genieße den Touralltag wirklich. Es ist zwar auch interessant im Studio zu arbeiten, zuzusehen und zu hören wie alles zusammen wächst, aber meine Rolle als Sänger ist in gewisser Weise beschränkt. Ciaran ist derjenige der den Großteil der Arbeit erledigt. Wir sind niemals 100%ig vorbereitet und lassen uns genügend Freiräume um Dinge intuitiv noch ändern zu können. Ich genieße beides, aber aus unterschiedlichen Beweggründen.

Die konzerttechnischen Ausflüge nach Deutschland hielten sich jedoch bisher in Grenzen.
Wir waren vor ein paar Wochen für ein paar Auftritte dort und es war das erste Mal, dass ich in Deutschland war. Ich habe ein paar Tage hier und ein paar Tage dort verbracht, aber insgesamt war es zu kurz um ein fundiertes Urteil abzugeben. Ich liebe es zu reisen und mir scheint es, als ob ich davon nicht genug bekommen kann. Aber etwas sagt mir, dass ich dieses Jahr noch viele Male in Deutschland sein werde. Also hättest Du mir die Frage vielleicht erst nach dem nächsten Album stellen sollen.

Und auch metalfremden Klängen gegenüber ist Alan durchaus nicht abgeneigt.
Der Gitarrist von Arcane Sun und ich haben vor einigen Jahren mal ein paar Songs geschrieben, die in Richtung akustischer Led Zepplin tendierten und falls jemand Interesse gezeigt hätte, hätten wir sogar ein Album gemacht. Diese Songs waren definitiv kein Metal, vielleicht eine Art Dark Acoustic Music. Ich kann mir durchaus vorstellen so etwas noch mal zu machen. Im Moment stehen die Chancen eher schlecht, aber man weiß nie. Vielleicht starte ich Zukunft wirklich noch ein Seitenprojekt, Zeit hätte ich jedenfalls genug.

Und auch in Zukunft kann man sich als Fan von Primordial auf alles gefasst machen, denn die Band wird sich niemals limitieren lassen, auch wenn die Metal Einflüsse aus der Musik des Vierers wohl nicht wegzudenken sind.
Wie immer werde ich auch in Zukunft viele verschiedene Gesangsstile nutzen, aber die Black Metal und Heavy Metal Wurzeln werden immer Teil dieser Band bleiben. Wenn dann werden wir eher wieder etwas heftiger. Wir werden einfach sehen, was bei den neuen Tracks herauskommt, im Moment ist noch gar nichts geschrieben. Ich denke Teil unserer Stärke ist es, dass wir alles tun können und die Fans von Primordial dennoch nicht enttäuscht sein werden. Unser Geist besteht aus Unabhängigkeit und Individualität und ich glaube die Menschen respektieren das – mit dem neuen Album hoffentlich noch mehr Menschen.

Vorgenommen haben sie Primordial in jedem Fall noch einiges.
Wir wollen noch sehr viel touren, reisen, Menschen treffen und verschiedene Orte sehen. Gebt dem neuen Album die Chance die es verdient und wartet ab was damit passiert. Ich hoffe, dass es den Menschen viel bedeuten wird und dass wir unsere Flügel noch weiter ausbreiten können… und ansonsten?
…Sex…Satan…Metal!!!
Danke für die Zeit und die Unterstützung.
See you on the field of Battle
Art is Rebellion
Culture is Resistance

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