Nekromantheon “Rise, Vulcan Spectre” 4/6

Indie Recordings
Bewertung: 4/6 -> Find ich gut!
Spielzeit: 31:46
Songs: 8

„Rise, Vulcan Spectre“ ist das zweite Album der norwegischen Old School Thrasher Nekromantheon. Schon nach dem ersten paar Minuten wird klar, hier wird kompromisslos alten Bands wie Sepultura, Slayer und Sadus gefrönt. Sänger Arild „Arse“ Myren Torp, der scheinbar direkt aus der Hölle ausgespien wurde, lässt mit einer Menge Hall in der Stimme seine Hasstiraden auf die Menschheit los. Gefolgt von einer Wand aus Gitarrenriffs und Schlagzeug ist „Rise, Vulcan Spectre“ von der ersten Minute an ein brachialer Wutbrocken, der ebenso von oben genannten Bands stammen könnte – was im übrigen auch den Sound der CD anbelangt.

Dennoch bleiben die Songs der drei Norweger nicht wirklich im Gehörgang sitzen und man hätte vielleicht noch etwas Kraft in das Songwriting investieren sollen. Und auch wenn die Jungs ihre Instrumente sicher gut beherrschen und ein paar schöne Gitarrensoli vom Stapel lassen, ist das ganze dann doch zu schnell vorbei.
Alles in allem eine gutes Album, mehr jedoch auch nicht.

Wer sich Sepultura zu Zeiten von „Morbid Visions“ und „Schizophrenia“ zurückwünscht, sollte hier unbedingt zugreifen. Alle anderen sollten jedoch lieber die Finger von der Scheibe lassen.

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