Legacy “Pain For The Masses”

Eigenproduktion
Bewertung: Ohne Wertung
Spielzeit:
Songs: 0

Die deutschen Legacy haben hiermit nun also schon den Nachfolger zu dem Debut ‘Art Of Killing’ eingestampft und sind damit kein Stückchen leiser ge-worden. Geboten wird uns immer noch ein fettes Death-Metal-Brett welches Elemente aus Härte, Melodie, Groove und Brutalität in sich vereinigt und dabei ein sehr schönes Zusammenspiel und Arrangement von Gitarrenläufen, Drumming und ‘Vokills’ erlangt. Vergleiche mit anderen Bands, die der Musik Legacy’s nicht gerecht werden würden (wenn auch ‘Where Death Dwells’ mit Sicherheit nicht ganz Unleashed-unbeeinflust war…), erspare ich mir hier lieber. Stattdessen sei gesagt, dass die Merkmale ihrer Musik in den recht technisch zu Werke gehenden Gitarren festgemacht werden könnten, wobei sich die einzelnen Riffs teilweise schon hypnotisch in den Gehörgang hineinbohren, wie es in ‘Massive Aggression’ beispielsweise der Fall ist, bei dem den sonst in Englisch gehaltenen Lyriks auch noch ein deutsches Textfragment zugefügt wird, was dem Song einen interessanten Akzent verleiht. Geschwindigkeitsmäßig befindet man sich hauptsächlich im Midtempobereich, wobei ‘Where Death Dwells’ auch einige coole doomigere Parts aufweisen kann, in dem die überaus kräftigen dunklen Death-Vocals besonders gut zur Geltung kommen. Obwohl die Jungs durch dieses Agieren im Midtempo schon fast einen psychedelischen Geschmack haben, könnten jedoch meiner Meinung nach ein paar schnellere Tracks oder Passagen nicht schaden, was soweit aber auch das einzige Manko ist, dass mir momentan zu ‘Pain For The Masses einfällt. Live dürfte die Mucke dieser jungen Formation für eine Menge Freude bei der Headbanger Fraktion sorgen, weshalb man sich einen Gig dieser Band nicht entgehen lasen sollte. Die CD kommt mit einem aufwendig gestalteten Booklet inkl. Texte daher und kann für 20 DM plus Porto erstiegen werden. Stephan Wandernoth, Amselstr. 14, 69437 Neckargerach.
www.legacy13.de