Kingbéast – Demonic Beast Arises 3/6

kingebeastEigenproduktion

Bewertung: 3/6 → Okay!

Songs: 7

Spielzeit: 28:07

Mit „Demonic Beast Arises“ wirft das Nürnberger Quartett Kingbéast seinen Erstling auf den Markt. Die Band, 2012 als Duo gegründet, bezeichnet ihr Tun treffend als „Groove Metal“ – beim Abwägen zwischen Rhythmus und Melodie gewinnt durchweg ersterer. Musikalische Haupteinflüsse kommen aus dem Thrash. Hier stehen v.a. einschlägige US-Bands (Pantera, Machine Head) als Pate zur Verfügung.

Manche Riffs klingen ebenso ein wenig wie die neueren Sodom-Sachen. Ab und zu geht es auch mal in Black-Metal-Gefilde – der „Groove Metal“ wird dann merklich schneller und härter („The Beast Among Us“, „Abnormal Delirium“). Diese Auflockerung tut der Musik gut, die sonst doch etwas monoton daherkommt. Zwar gewinnt die Scheibe mit jedem Durchgang – die Musik hat einige Hooks, die Spaß machen – aber insgesamt bleibt zu wenig hängen, um das Album über den Durchschnitt zu heben. Die Riffs sind zu wenig originell, die Produktion zu steril.

 

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