Hell-Born “The Call of Megiddo” 4/6

Conquer Records
Bewertung: 4/6
Spielzeit: 35:00
Songs: 8

Mit einem kurzen aber „präzisen“ Into – Feuer, Kriegsgeschrei und lautes Krachen, unterlegt von Drums – geht die Reise nach Megiddo auch schon los. Hell-Born stammen aus Polen und sollten eigentlich „nur“ Nebenprojekt einiger Damnation-Mitglieder sein, aber da das Ganze offensichtlich gut funktioniert, hat es jetzt schon für ein zweites Album gereicht.
Das Quartett spielt Death Metal, der das Attribut „oldschool“ wirklich verdient hat. Primitive Riffs, donnernde Drums und ein genial fieser Gesang erinnern an die alten Alben von Slayer, Morbid Angel, Possessed oder Deicide. Die ersten drei Songs gehen härtemäßig ziemlich nach vorne weg, bis mit „Scepter Of The Tomblord“ erstmals das Tempo rausgenommen und die Athmosphäre verdichtet wird, so dass die Grenze zum Black Metal ziemlich deutlich überschritten wird. Das gilt übrigens auch für den letzten Song, „Evil Dawning“, der locker von Venom stammen könnte. Wer sich also im unheiligen Dreieck „Thrash-Death-Black“ wohl fühlt und den Bezug zu den Achtzigern mag, wird an diesem Album seine „helle“ Freude haben. http://www.conquerec.com
www.hell-born.com

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