Ceremonial Embrace “Oblivion” 4/6

Displeased Records
Bewertung: 4/6
Spielzeit:
Songs: 0

Diese junge finnische Band legt mit ‘Oblivion’ ein durchweg erfreuliches Debut vor. Ceremonial Embrace spielen melodischen Black Metal mit starkem Keyboardeinsatz, mögliche Vergleiche würden wohl noch am ehesten zu Dimmu Borgir führen (nicht als negative Wertung gemeint- sollte man wohl dazu sagen…). Die Keyboards sind jedoch weder zu plakativ eingesetzt, noch schmälern sie den Gitarreneinsatz. Überhaupt sind alle Instrumente gut aufeinander abgestimmt und ergeben eine harmonische Mischung, und auch der Sänger passt optimal und liefert typisches, aber astreines Kreischen. Der Sound ist für ein erstes Album recht gut geworden und lässt nicht viel zu wünschen übrig. Die 36 Minuten gehen runter wie Öl und lassen ein angenehm sattes Gefühl zurück. Schlechte Songs gibt es keine, wenn es auch keine gibt, die im Ohr hängenbleiben und einen nicht mehr loslassen… Neue Akzente setzen Ceremonial Embrace nicht, ich wage jedoch zu behaupten, dass sie in punkto Atmosphäre und Reife den Großteil der Erstveröffentlichungen im melodic-BM-Bereich ohne größere Schwierigkeiten hinter sich lassen. Hier habt ihr eine wirklich gute Newcomerband, die es zu fördern lohnt! Ich bin gespannt auf die nächste Scheibe und den weiteren Werdegang und bin eigentlich überzeugt, dass eine Band mit solchem Potential früher oder später Erfolg haben muss… Und jetzt geht und kauft dieses Album, es lohnt sich.
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