Ansur “Carved in Flesh” 3/6

Nerbilous Production
Bewertung: 3/6
Spielzeit:
Songs: 4

Auch mit diesem Release des koreanischen Labels liegt erneut ein Demo vor, welches diesmal von einer norwegischen, leider wieder einmal nur drittklassigen Kapelle eingespielt wurde. Aber wir wollen ja schließlich Underground bleiben; da bietet es sich eben nicht an, eine ordentliche Produktion zu präsentieren. Der miserable Sound, welcher mich ein wenig an Sort Vokter erinnert, an die man sich nicht nur diesbezüglich ein Beispiel genommen hat, lässt nun schon ein erstes Mal meine Erwartungen platzen. Aber irgendwie passt der Sound auch wieder zum Dargebotenen: Wenn man sich eher ungestüm durch die fünf Songs bewegt- und damit meine ich das fast durchgängig stumpfe Gekloppe-, muss man sich eben auch mit einem flachen, beinahe basslosen Klang zufrieden geben. Auch spielerisch gibt man sich nicht besonders einfallsreich, was die Gestaltung der Songs angeht: Zu viele simple Wiederholungen werden aneinandergereiht, dass es schon an ein Wunder grenzt, doch gelegentlich in ein paar Höhepunkte zu geraten. Diese sogenannten Höhepunkte bestehen im Grunde genommen aus denselben Elementen; eben zwei, drei andere Riffs- und das Ganze erhält atmosphärischen Charakter. Nur sind diese Momente leider Mangelware. Gäbe es von diesen ein paar mehr, könnte ich auch über den Sound hinwegsehen. Aber vielleicht es ja auch das Ziel von Ansur: so klingen wie Sort Vokter. Fehlt da nur noch das Keyboard- und man könnte die Jungs tatsächlich für das Sideprojekt von Ildjarn halten. www.nerbilous.org
www.ansur-band.tk

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