Mangled Interview

Kompromisslos brutal und dennoch kein 08/15 Death Metal – dies bieten die Niederländer auf ihrem zweiten Longplayer, der bereits in der letzten Ausgabe gute Kritiken einheimsen konnte. Meinen Dank richte ich hiermit an Wilko den Wolf (Hammerheart) sowie vor allem Harold Gielen (Guitars/Backing Vocals), der sich bereitwillig meinen Fragen widmete, welche sehr kurzfristig vor Redaktionsschluss bei ihm eintrafen, so dass wir euch hier nun mit einem feinen Mangled Interview beglücken können.

Je länger eine Band besteht und je mehr ernst zu nehmende Lebenszeichen sie von sich gibt, desto größer wird die Verantwortung die man als Bandmitglied gegenüber seinen Mitstreitern und vor allem gegenüber der eigenen Musik trägt. Dabei kommen Zeiten, in denen man sich für oder gegen die Musik entscheiden muss, so auch bei Mangled’s Ex-Bassisten Loek Peters, der zwar noch das aktuelle Album einspielte, inzwischen aber von Wim Vossen ersetzt wurde.
‘Wim hat bisher erst an vier Proben mitgespielt, deshalb kann ich dazu noch nicht so viel sagen. Er ist schon ein ganz anderer Typ als Loek, aber ich bin zuversichtig, dass die Zukunft mit ihm genau so rosig aussehen wird, wie es mit Loek hätte sein sollen. Wim spielt außerdem noch in einer Cover-Metal-Band und hat vor Mangled in verschiedenen anderen Formationen gespielt, aber noch nie in einer brutalen Death Metal Band. Mit dem Rest von uns funktioniert alles wunderbar und wir werden unseren Weg weiterhin gemeinsam gehen, denn wir lieben die Musik die wir spielen und sind auch ausserhalb der Band gute Freunde. Das selbe gilt für Loek, doch leider war er zu beschäftigt mit anderen Bands, besonders mit INHUME, deshalb musste er sich eben entscheiden und diese Entscheidung fiel dann leider nicht positiv für Mangled aus.’

Loek ist jedoch nicht der einzige, der sich mit nur einer Band nicht zufrieden geben kann:
‘Ich spiele ebenfalls in der Death/Grind Formation Inhume mit, aber obwohl Mangled für mich Priorität besitzt, möchte ich in beiden Bands weiterspielen, solange bis dies zeitlich nicht mehr funktioniert. Erwin Hermsen (guit.) und ich hatten dann noch ein Projekt namens Disgorge (wieviele Bands dieses Namens gibt es eigentlich? – Anm. d. Verf.), man kann es wohl ganz gut mit Mortician vergleichen. Die MCD ‘Gorge This’ wird bald unter So It Is Done Prod. erscheinen. Unser Sänger, Pepijn Houwen, spielt dann noch in einer 80er Metal Coverband namens Masters Of Maiden. Du siehst also, wir sind alle noch sehr mit anderen Aktivitäten ausserhalb Mangled’s beschäftigt, aber für jeden von uns ist Mangled das Wichtigste von allem!’

Das kann man sehr wohl an dem neuen Killeralbum ‘Most Painful Ways’ hören, scheinen die Jungs doch zu ernsthaft an ihre Sache heranzugehen, als dass man Mangled nur als Nebenprojekt ansehen könnte. Inzwischen ist die CD schon eine Weile im Umlauf, so dass man doch hoffen kann, dass Mangled in der Aussenwelt bereits das notwendige Feedback erhalten haben. Harold gibt sich äusserst zufrieden:
‘Seit Erscheinen des Albums am 26. April 2001 waren die Reaktionen äusserst positiv. Wir haben das Album bereits bei unserer Tour zusammen mit Rebaellium und Severe Torture Anfang März promoted. Eine Woche später starteten wir dann gleich unsere Mini-Tour mit unseren Freunden von Vomitory, die Shows mit ihnen waren nahezu perfekt und das Publikum fantastisch! Wir haben auch bereits die Rezensionsergebnisse in verschiedenen wichtigen Ma-gazinen erhalten, hier sind ein paar der Ergebnisse: 5/7 Mindview, Belgium. 85/100 Aardschok, Holland. 4/6 Hard Rock, France. 9/12 Heavy oder was!?, D. 5/7 Metal Hammer, D. 7/10 Rock Hard, D. 8/10 Metal Heart, D. 12/15 Legacy, D. 4/5 Kerrang, UK.’

Wenn man auf die inhaltliche Seite des Albums ‘Most Painful Ways’ zu sprechen kommt, versucht man sich ganz klar von jeglicher Politik und Propaganda fernzuhalten. Pepijn, seines Zeichens Sänger und Texteschreiber bei Mangled, betont:
‘Mangled ist keine politische Band oder etwas in der Art. In den Lyriks beschreibe ich nur die Welt um mich herum und verwende die Dinge, von denen ich denke, dass sie für die Musik Mangled’s interessant sein könnten. Nehmen wir z.B. ‘Warfare Embowelment’. In diesem Song habe ich bloß den ganzen Horror des Kriegsführens versucht zu beschreiben, genau wie in dem ersten Teil des Filmes ‘Saving Private Ryan’. Dieser Song könnte gut der Titeltrack dafür sein. Was religiöse Dinge betrifft, so glaube ich, dass Religion nur zur Gewalt verleitet, zu Hass und Krieg, so wie es in der Vergangenheit immer war, also FUCK IT! Was die Entwicklung Mangled’s angeht, kannst du hören, dass wir jetzt keine Keyboards mehr benutzen, die Musik ist härter geworden und von den spielerischen Fähigkeiten besser als auf dem ‘Ancient Times’ Album davor. Wir haben jetzt alle mehr Erfahrungen gesammelt und wissen besser, wie man ‘Mangled-Songs’ schreibt und ich denke wenn du genau hinhörst und dich mit unserer Musik auseinandersetzt, dann kannst du auch genau hören, dass wir weder nach einer schwedischen, noch nach einer amerikanischen Death Metal Band klingen.’

In diesem Punkt stimme ich den Jungs absolut zu. Mangled haben mit ihrer anfänglichen Stil-bezeichnung ‘Grave Rock’ auch oft versucht, eine Umschreibung für ihren Death Metal zu finden, der zwar stets brutal war, ihnen durch die ungewöhnliche Struktur und den Groove jedoch immer einen sehr interessanten und individuellen Touch verlieh, wie das auch heute noch in Songs wie ‘Evilterrestrial’ oder Mortifying Body Parts’ der Fall ist.
‘Inzwischen nennen wir unseren Stil nicht mehr ‘Brutal Grave Rock’, da zuviele Leute mit dieser Bezeichnung nicht zurechtkamen und es sie zu sehr verwirrte. Wir haben diesen Begriff zu Beginn unseres Schaffens eingeführt, um uns von anderen Death Metal Bands abzugrenzen, es sollte die Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Dadurch, dass die Leute von Mangled in Ver-bindung mit der Bezeichnung ‘Grave Rock’ hörten, hofften wir dass sie neugierig werden würden und versuchen würden, mehr über uns heraus zu finden. Aber heute sind wir damit nicht mehr glücklich. Von nun an werden wir unsere Musik schlicht und einfach als Brutal Death Metal bezeichnen!’

Nun, mit dieser Bezeichnung dürfte dann auch schon klar sein, welche Bands für Harold im CD-Regal ein Ehrenplätzchen finden dürften:
‘Vor allem der Klassische Death Metal ist mir sehr wichtig, aber trotzdem kann ich auch von Jimi Hendrix sehr viel lernen und ich hoffe das wird sich niemals ändern. Bands wie Suffocation, Cannibal Corpse, Morbid Angel, Nile, alte Entombed und Grave sind welche meiner absoluten Lieblingsbands bis heute. Mein ganzer Respekt gilt vor allem den Formationen Immolation und Cannibal Corpse. Diese Bands sind so verdammt mitreißend, dass viele andere Bands wirklich noch mal genau darüber nachdenken sollten, bevor sie ein neues Album herausbringen, denn heutzutage gibt es leider eine Menge schlechter Platten im Handel. Natürlich muss man auch Morbid Angel erwähnen, wenn man von Respekt auch gegenüber den neuen Releases einer Band spricht. Ihr erstes Album ist immer noch sehr interessant und das ist auch bei den neuen Veröffent-lichungen nicht anders und wird sich auch hoffentlich nie ändern!’

Dagegen kann Harold mit dem Black Metal nicht sehr viel anfangen.
‘Ich persönlich mag Black Metal nicht besonders. Ich kann die Musik respektieren, aber die Einstellungen dahinter nicht immer.’

Wer sich so intensiv mit der Musik beschäftigt wie Harold und seine Mitstreiter es tun, hat häufig auch die Ambitionen, das Hobby zum Beruf weiter auszubauen. Dies jedoch, sieht man bei Mangled als schwer realisierbar an.
‘Wir verdienen absolut kein Geld mit unserer Musik. Ich wünschte wir könnten es, denn jeder würde ganz klar sein größtes Hobby zu seinem Beruf machen wollen. Ich beispielsweise arbeite noch in einer Metalfabrik als Metalgrinder. Das klingt vielleicht cool, hat aber leider nichts mit der Musik zu tun. Im übrigen hat keiner von uns eine musikalische Ausbildung oder so was, ausgenommen Floris de Jonge, unser Drummer. Wir haben alles alleine oder voneinander gelernt. Es macht einfach Spass zusammen zu jammen und man kann vieles dabei lernen.’

Wie sieht denn eine solche Jam-Session aus, frage ich mich und Harold geht die Sache von vornherein erst mal ganz locker an.
‘Lass’ uns mit einem Bier anfangen! Okay, nachdem wir uns erst mal ein Bierchen genehmigt haben, fangen wir an ein paar Lieder zu spielen und uns aufzuwärmen. Momentan sind wir noch sehr damit beschäftigt Wim die alten Lieder beizubringen, um sie live spielen zu können, das ist das Wichtigste im Moment. Erwin, Floris und ich proben an einem anderen Tag und versuchen neue Ideen zu schaffen und zu verarbeiten. Es geht stets sehr lustig zu bei unseren Proben, aber wir arbeiten auch immer ernsthaft dabei.’

Mangled’s Erfolgsrezept also, um gute und frische Death Metal Alben herauszubringen. Über den Sound auf ‘Most Painful Ways’ kann man sich auch nicht beklagen, dabei erstaunt es umso mehr, dass Mangled das Album ganz alleine ohne Studio aufgenommen haben sollen. Harold erklärt:
‘Unser Gitarrist Erwin hat das neue Album in unserem eigenen Proberaum aufgenommen. Er nimmt nun schon seit einigen Jahren verschiedene Bands auf und wir waren zuversichtig, dass die Produktion sehr gut ausfallen würde. Er hat z.B. auch die letzte Platte von Inhume aufgenommen, die meiner Meinung nach eine sehr starke Produktion aufweisen kann. Wir gehen immer nach dem selben Muster vor bei den Aufnahmen: Zunächst wird das ganze Schlagzeug abgenommen, zusammen mit den führenden Gitarrenlinien. Wenn dann alle Drumbeats im Kasten sind, kommen die übrigen Gitarren dran. Zum Schluss kommt noch der Bass hinzu und die Vocals werden zugefügt, das ist ganz grob gesagt die Art, wie wir bei der Sache vorgehen. Danach ist es an der Zeit alles richtig abzumischen und noch ein paar Effekte etc. hinzuzufügen. Unser dabei Vorteil, wenn wir alles selbst aufnehmen ist, dass wir alles so lange abmischen können, wie wir Lust haben und bis es uns 100%ig gefällt. In einem teuren, richtigen Studio hätten wir nicht genug Kohle dazu.’

Eine interessante Methode wie ich finde. Um das Covermotiv für das Album, hat man sich diesmal allerdings nicht selbst gekümmert…
‘Wir haben zuerst darüber nachgedacht, es selbst zu machen, aber nach mehreren Versuchen kam nichts Vernünftiges dabei heraus und so versuchten wir jemand anderen dafür zu beauftragen. Wir haben uns im Internet auf die Suche gemacht und blieben bei einem Typen namens Mike Bohatch vom Eyes of Chaos hängen (http://www.eyesofchaos.com). Da zu wenig Zeit dazu war, ein ganz neues Cover Artwork zu entwerfen, entschieden wir uns eines seiner bereits fertiggestellten Artworks zu verwenden. Für uns stand schon fest, dass der Titel der CD ‘Most Painful Ways’ lauten sollte, und als wir seinen Entwurf namens ‘Rhapsody in Bondage’ sahen, wussten wir, dass wir das auf der CD haben wollten. Auf dem Cover kannst du eine gefolterte Gestalt (männlich oder weiblich?) erkennen. Der Kopf ist vermummt und dicke, eiserne Dornen kommen dem Gesicht gefährlich nahe. Eiserne Gabeln wurden in die Schultern gestochen und die Hände sind hinter dem Rücken gefesselt. Unserer Ansicht nach passt dieses Artwork sehr gut zu dem Konzept von ‘Most Painful Ways’.

Blickt man einmal auf das Gründungsdatum (’89) Mangled’s zurück, so stellt man fest, dass die Band fast zehn Jahre brauchte, um mit dem ’98 erschienenen Werk ‘Ancient Times’ ihr erstes Full Length Album zu veröffentlichen. Harold erklärt dies folgendermaßen:
‘Wir haben bereits vorher zwei Demo Tapes namens ‘Cadaverous’ und ‘Perish’ herausgebracht. ‘Perish’ wurde später auch unter Wild Rags Records auf CD veröffentlicht. Warum dies alles so lange gedauert hatte? Nun, das hatte mehrere Gründe. Zuerst gab’ es ’95 Line-Up Wechsel, der damalige Bassist und Drummer verließen die Band. Der Drummer war schnell ersetzt, aber einen neuen Bassisten zu finden, war zu dieser Zeit so gut wie unmög-lich. Dann nahmen wir das damals vorhandene Material auf und hielten Ausschau nach einem interessierten Label. Dafür brauchten wir ein paar Monate. Nach einem Jahr endlich, wurde ‘Ancient Times’ unter Fadeless Records veröf-fentlich. Noch vor der Veröffentlichung stießen wir auf Loek und das Line-Up war wieder vollständig. Inzwischen ist für den Bass, wie ja bereits erwähnt, wieder jemand anders zuständig und wir hoffen, dass alles soweit gut laufen wird.’

Das hoffen wohl nicht nur Mangled, doch bevor ich mir von Harold die weiteren Zukunftspläne für die Band vorhersagen liess, wollte ich noch einmal auf die Vergangenheit zurückkommen und noch etwas mehr über die ganz alten Demos erfahren.
‘Wie ernteten große Erfolge mit dem Debut-Demo ‘Cadaverous’, aber leider sind nur sehr wenig Leute damit vertraut. Während dieser Zeit spielten wir auch ein paar Gigs mit Pestilence (die absoluten Götter, R.I.P. – Anm. d. Verf.), God Dethroned etc… Die Reaktionen auf das ‘Perish’ Demo waren dann noch viel besser, von dieser Aufnahme haben wir etwa 1000 verkauft. Diese Sache sehen wir schon als großen Erfolg an, denn die Demos waren beinahe ausverkauft, als Wild Rags uns das Ange-bot vorschlugen, das ‘Perish’ Demo auf CD zu veröffentlichen. Aus dieser Zeit ist heute natürlich alles ausverkauft und wir werden auch nichts davon wiederveröffentlichen! Erhältlich ist heute nur noch das aktuelle Album und ein Haufen Merchandise, wie das Logo-Shirt, das ’Scream And Bleed’ Shirt und die ’Most Painful Ways’ Shirts und Longsleeves.’

Zwischen den beiden Demos und der ‘Ancient Times’ CD, erblickte ’96 noch eine MCD mit dem Titel ‘…In Emptiness’ das Licht der Welt, allerdings nicht ganz ohne Komplikationen…
‘Diese MCD sollte ursprünglich unter dem deutschen Label Metal Merchant erscheinen, aber wir haben nie wieder von ihnen gehört, nachdem wir ihnen bereits das DAT Tape und Artwork und alles andere was sie sonst noch brauchten zugeschickt hatten. Deshalb kann man sagen, dass wir von dem Label geripped wurden. Später ist die MCD dann auch unter Wild Rags erschienen, weil sie immer noch interessiert waren mehr von uns herauszubringen. Jetzt haben wir bei The Plague unterschrieben, gerade dann, als das Material für ‘Most Painful Ways’ schon fast fertig war. Über die Promotion brauchen wir uns nicht zu kümmern, da sie weltweit gute Promotionsarbeit leisten. Inzwischen haben wir ein Abkommen mit Wilko, wenn ihm Fadeless Records gehört, und jetzt fing er an mit Hammerheart Records zusammenzuarbeiten und sich um die Death Metal Veröffentlichungen auf The Plague zu kümmern. Deswegen und wegen diversen anderen Gründen ist The Plague jetzt auch unter der Hand Hammerheart’s.’

Bei Erscheinen dieses Interview, wird das Fuck The Commerce Festival IV ja bereits gelaufen sein, trotzdem hofft Harold dieses Jahr wieder ein paar alte Bekannte dort begrüßen zu dürfen, wie es letztes Jahr der Fall war, als man die Ehre hatte als Band an dem Kult-Festival dabeizusein. Harold erzählt:
‘Wir fanden viel Anklang bei dem Festival, nur war es leider sehr heiss an all den Tagen und vielleicht wollten nicht allzu viele Leute die ganzen Gigs in der prallen Sonne mitverfolgen. Das FTC ist das beste Festival weit und breit, finde ich; man bekommt tonnenweise Underground geboten und nicht gerade die schlechtesten Bands dieser Welt. Letztes Jahr durften wir am gleichen Tag wie Monstrosity, Sinister und Gehennah spielen und dieses Jahr werde ich auch wieder auf das Festival fahren und ich hoffe all die Leute zu treffen, die ich letztes Jahr getroffen habe, um ein paar Bier mit ihnen zu trinken!’

Obwohl Mangled live nicht schon wieder auf dem Fuck spielen können, steht für sie ein anderes Underground Festival in Planung und zwar eines, was dem FTC in nichts nachstehen wird: das Obscene Extreme Festival in Trutnov/CZ.
‘Ich war bereits letztes Jahr dort, als Fahrer für unsere Label-Kollegen Severe Torture. Ich weiss, dass dies ein totales Underground-Festival ist, welches von 2000 Leuten oder mehr besucht werden wird und die Tschechische Re-publik ist ein sehr cooles Land um dort zu spielen! Wir erwarten ganz gute Reaktionen, da dort eine Menge Leute uns nur von den CD’s her kennen, uns aber vielleicht nie live gesehen haben. Seid auf etwas gefasst, you’ll get Mangled live! Wir spielen auch auf dem Tschechischen ‘Nuclear Storm’ Festival und vor diesen Gigs versuchen wir noch ein paar Konzerte in Österreich zu spielen. Zu guter Letzt ist noch das ‘Stonehenge’ Festival geplant, hier bei uns in Holland am 28. Juli, zusammen mit God Dethroned, Severe Torture, Destroyer 666 und vielleicht Malevolent Creation! Eine Europa-Tour ist währenddessen noch nicht in Sicht momentan, aber für weitere Einzelgigs sollte man auf jeden Fall mal öfter auf unserer Homepage vorbeischauen: http://listen.to/mangled .’

Blickt man auf die bereits unternommenen Touren Mangled’s zurück, fällt auf, dass sie in der Vergangenheit auch recht häufig mit ihren schwedischen Kollegen Deranged oder Vomitory tourten. Verbindet die Bands noch mehr miteinander, als nur die gemeinsame Liebe zum Death Metal?
Wir haben einen sehr guten Kontakt zu den Jungs von Vomitory, sie sind schon wie Freunde zu uns. Ich war mit ihnen bereits drei Mal auf Tour, als erstes bei der Tour mit Deranged und Shadows Of Sunset, wo ich mich als Fahrer bereit erklärte und mich um das Merchandise kümmerte. Das war eine sehr coole Tour mit sehr viel Bier und Death Metal! Wir blieben in Kontakt und dann tourten wir mit Mangled zum ersten Mal mit ihnen 1999. Im Jahre 2000 arrangierten Vomitory einen Gig für uns auf dem Dist Festival in Schweden und dieses Jahr haben wir sie auf unsere Release-Party im März eingeladen und es war wirklich toll sie wieder zu treffen und erneut mit ihnen zu spielen!’

Und sicher wird dies nicht das letzte Mal gewesen sein… Da bleibt mir nur die Empfehlung, den nächsten Mangled Gig nicht zu verpassen und bei einem der Festivals vorbeizuschauen. Die abschließenden Worte bleiben wie üblich bei Harold:
‘Hört euch ‘Most Painful Ways’ an und kontaktiert uns wegen Merchandise, Bookings usw. über unsere Homepage http://listen.to/mangled. FEEL THE PAIN, AND GET FUCKIN’ MANGLED!!!

listen.to/mangled