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Akroma – Apocalypse (Requiem) 2/6

13 Juli 2017

Fantai’Zic Productions

Bewertung: 2/6 → Durchwachsen

Songs: 6

Spielzeit: 40:59

„AAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH…“… was für eine Lunge! Fast 30 Sekunden lang wird beim ersten Song des neuen Albums der französischen Symphonic-Black-Metaller mit genau so einem Schrei die Aufmerksamkeit des Hörers geweckt. Mal schauen, ob sich diese auch über den Rest von „Apocalypse (Requiem)“ halten kann.

Wie bereits erwähnt, es geht symphonisch zu und das von der ersten Sekunde an. So wird mit Keyboards experimentiert, um ein wenig Drama zu erzeugen, dazu gibt es gewöhnliche Drums und Gitarren, die auch beim Goth Metal Anklang finden würden und dann kommt noch ein weiblicher Gesang dazu, der den Schreihals unterstützen soll. Doch was ist das? Nichts gegen arienartigen Gesang, aber dann bitte gut gemacht! Die Stimme will nämlich nicht so ganz eine Gänsehaut erzeugen, sondern eher lehrt sie einem auf Dauer das Fürchten und strapaziert die Nerven. Bei fast 40 Minuten Spielzeit gerät man da an seine Grenzen.

Aber mal zurück zum Kern: Denn in diesem ganzen Symphonic-Kram soll ja irgendwo außerdem Black Metal versteckt sein. Und das ist es! Bei „Offertorium“ brettert man zum Beispiel mit dem Schlagzeug ganz schön was hin und der männliche Kreischgesang ist wohl nicht ohne Grund das Aushängeschild, denn variabel ist er und die Lungenfähigkeiten sind schon beeindruckend. Aber warum dann dieser weiblicher Gesang? Der zerstört wirklich einiges an Atmosphäre und irgendwie wird man leider den Eindruck nicht los, dass es sich hier nur um eine durchwachsene Cradle-Kopie handelt. Oder besser gesagt: Nightwish sollte wohl auf Cradle Of Filth treffen, denn was man ebenso nicht verleugnen kann ist, dass es dem Album zu dem noch an Härte fehlt und es ein reines musikalisches Wirrwarr ist.

Nun gut, genug gemeckert. Positiv fällt eben der Gesang von „Alain « Bob » Germonville“ und die Produktion auf. Denn gut gemacht ist die Scheibe schon, nur musikalisch ist es schon sehr speziell, und das leider auch im negativen Sinne. Wer wirklich auf sehr symphonischen Black Metal steht und wem selbst Dimmu Borgir noch zu derb ist, der darf hier gerne mal rein hören. Immerhin ein paar Feinheiten haben sich hier schon versteckt, wie zum Beispiel im Song „Lux Aeterna“. Ansonsten bleibt wohl nur zu sagen: AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!

https://akroma.bandcamp.com/releases

https://www.facebook.com/akromametal/

http://akroma-metal.net/

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