Vicious Rumors “Sadistic Symphonie” 4/6

Point Music
Bewertung: 4/6
Spielzeit:
Songs: 0

Oh je, da habe ich mich so sehr auf diese Scheibe gefreut und dann das. Na ja, nicht das das Teil wirklich schlecht wäre, aber eine V.R. zum schön hören gab es nun leider schon zweimal (nämlich Cyberchrist und Something Burning), stimmt eigentlich auch nicht so ganz, aber das gelbe vom Ei waren sie nunmal nicht. Ich merke schon ich will mir nicht eingestehen, dass meine ‘Heroen’ nicht mehr das sind, was sie mal waren. Wie auch immer, eigentlich ist den Mannen um Gitarrero Geoff Thorpe kein Vorwurf zu machen. Erst der schreckliche Tod von Carl Albert, dann immer wieder Besetzungsschwierigkeiten usw. Aber ich will mich daran erfreuen überhaupt wieder etwas von den Jungs zu hören. Ich glaube das muß man dem guten Geoff sehr hoch anrechnen, überhaupt dieses unglaubliche Durchhaltevermögen zu besitzen, trotz allem möchte ich sagen. Denn eigentlich müssten V.R. dort stehen, wo seit Jahren andere Bands stehen, sie sind einfach von Anfang an unterbewertet worden, bzw. haben sie nie die Anerkennung erhalten, die sie ohne Zweifel für ihre Musik verdient hätten. Aber zurück zum aktuellen Album. Und so wie es scheint ist Geoff mittlerweile das einzige verbliebene Gründungsmitglied. Aber die Besetzung ist wohl jetzt stabil und neben einem ex-Heathen Gitarristen (Iro Black) und Kult-Schlagwerker Atma Anur (u.a. Marty Friedmann und Jason Becker) wohl auch sehr ‘schlagkräftig’. Nun der Sound der scheibe haut mich nicht so sehr vom Hocker, aber die Songs sind doch besser als die der o.a. Alben. Man erkennt unweigerlich die Handschrift eines Geoff Thorpe. Und das die Zeiten von ‘welcome to the ball’ und ‘word of Mouth’ vorbei sind dürfte jedem Fan der Band klar sein. Und so ist es wie es kommen mußte, die Platte reift sozusagen mit mehrmaligem Hören. Und siehe da sie zeigt ihre guten Seiten. Und mit Sänger Morgan Thorne dürften auch die alten Songs live wahrhaftig gut rüberkommen (wenn es nur endlich so weit wäre!!!), denn die wahre Stärke der Band liegt nun wirklich auf der Bühne. So sollten wir tiefen Respekt vor der Leistung dieser Band zeigen und wollen hoffen, dass sie uns bäldigst live beehren werden. Bis dahin schwelgen wir in Erinnerungen und freuen uns an einem Album welches seine wahre Stärke wohl erst nach einer ‘Eingewöhnungsphase’ zeigt. In diesem Sinne alles Gute für die Band, sie haben es sich verdient!
www.viciousrumors.com

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