Sinister “The Carnage Ending” 4/6

Massacre Records
Bewertung: 4/6 → Find ich gut
Spielzeit: 48:09
Songs: 11

Die Niederländer von Sinister sind mittlerweile schon ein echtes Urgestein im Death Metal Sektor. Schon 24 Jahre prügeln sie sich durch die Welt und liefern mit „The Carnage Ending“ ihr nun 10. Studioalbum ab. Erstaunlich hierbei ist, dass alle Mitglieder außer Sänger Aad Kloosterwaard komplett ausgetauscht wurden und Sinister trotzdem nichts von ihrem typischen Florida Death Metal durchwachsenen Klang eingebüßt haben. Wobei an dieser Stelle auch erwähnt werden sollte, dass die verantwortlichen Musiker keineswegs unbeschriebene Blätter sind.

Nach einem kurzen, nichtssagenden Intro geht es in bester Knüppelmanier los. Das „The Carnage Ending“ kein Meilenstein der Musikgeschichte wird, sollte schon nach den ersten paar Minuten klar werden. Bands wie Sinister haben einfach das Problem, dass sie nie wirklich schlecht klingen aber auch nie wirkliche Hits landen. Außer ein paar Liedern, die mal etwas grooviger daher kommen („Oath Of Rebirth“) und so etwas aus dem Ganzen herausragen, kommt alles aus einem Guss. Auch wenn immer wieder schöne Solo-Passagen und hier und da mal ein paar nette walzenartige Stellen zum Vorschein kommen bleibt es dennoch dabei, dass es einfach nichts neues mehr auf „The Carnage Ending“ gibt. Insgesamt ein solides und gutes Album, was eher dafür geeignet ist, wenn man mal die Wohnung putzt und etwas musikalische Untermauerung benötigt. Doch um sich das Ganze ernsthaft zu Gemüte zu führen ist es dann doch etwas zu abgedroschen. Die Digipak-Version kommt mit einer Bonus CD auf welcher 5 Lieder von Whiplash, Massacre, Possesed, Celtic Frost und Blood Feast durchaus gelungen gecovert werden.

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