Kaeck – Stormkult 4/6

kaeck_stormkultFolter Records

Bewertung: 4/6 → Find ich gut!

Songs: 6 Songs

Spieldauer: 32:23

Die Musiker, welche unter anderem auch bei Sammath, Kjeld und Noordelingen zugange sind, haben mit Kaeck einen neuen Kult geschaffen. Hierbei handelt es sich um eine fiktive Gottheit, welche an Teutates aus der keltischen Mythologie angelehnt ist. Da die Mitglieder aus Holland stammen, ist es wenig verwunderlich, dass die Texte in der Muttersprache gehalten sind.

Das Werk „Stormkult“, welches eine Huldigung an Kaeck darstellt, bewegt sich im Oldschool-Bereich, inmitten der 90er und erzeugt eine sehr kalte, trübe Atmosphäre. Durch die Musik werden die Götter zweifelsohne gehuldigt. Die reißenden Gitarren bahnen sich ihren Weg durch das Werk und werden dabei von verhaltenen bis schnellen Drums unterstützt. Ebenso finden sich auf „Stormkult“ Keyboard-Passagen, die für epische Momente sorgen.Leider übertüncht das Keyboard an manchen Stellen alles andere, was die geschaffene Kälte etwas mildert. Doch Kaeck fangen sich immer wieder, wobei an manchen Stellen die Gitarren vorneweg schreiten und das Schlagzeug dadurch etwas untergeht.

„Holenmur“ ist hier hervorzuheben, vor allem durch den beschwörenden Gesang, welcher sich in Gekeife und Gekreische wiederfindet. In „Akolisten van de nacht“ kann man den Schmerz und das Leid spüren. Die Orgelsequenzen tun Ihr übriges und es fühlt sich an, als stürze man in unendliche Tiefen, um dann wieder in die pechschwarze Nacht emporzusteigen. Hörer von Darkthrone und Immortal machen mit Kaeck nichts verkehrt, an manchen Stellen erinnert es auch an Kjeld. Die raue Produktion ist für das Album gut gewählt. Es gibt noch Luft nach oben und wir können gespannt sein, was uns Kaeck in Zukunft um die Ohren schmettern werden.

 

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