Inquiring Blood – Morbid Creation 2/6

614461Kernkraftritter Records

Bewertung: 2/6 → Durchwachsen!

Songs: 12

Spieldauer: 41:35

Nach Demo und EP bemühen sich die Hannoveraner Death Metaller Inquiring Blood – seit 2004 aktiv – nun bereits mit ihrem zweiten Longplayer, um Aufmerksamkeit seitens der Freunde solch kränkelnder Kreationen. Derer werden sie allerdings wohl nicht allzu viel ernten.

Eine sich sehr ziehende knappe Dreiviertelstunde werkelt sich die Truppe durch die zwölf Stücke, die sich allesamt ähnlich plakativ wie der Titel als z.b. „Horsekiller“ oder „Japanese Knife Assassin“ dem Albumtitel unterordnen. Überzeugen kann jedoch keines wirklich, zu öde das Riffing, zu vorhersehbar das Drumming, Überraschungen bleiben Mangelware oder negieren sich durch übermäßige Wiederholung. Sticht zu Beginn noch ein wenig das Growling als eigenständig aus der Standardproduktion heraus, wird dieses Element durch das ewig wiederkehrende und dadurch nervende Wechselspiel mit Gekeife wieder monoton.

Dazu kommt noch ein stilistischer Mix, der nicht zusammen findet und anderorts besser geboten wird. Moderner Death’n’Roll, hier und da groovend, dazwischen irgendwie Six Feet Under-Monotonie, Stakkato-Rhythmik und Hooklines, die nicht zünden wollen. Der Chorus vom Rausschmeißer „Faceless“ bringt’s auf den Punkt, „I am faceless, and I always will be…“ Wenn’s so weiter geht, dann stimmt das auch so.

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