Icon In Me “Head break solution” 4/6

MDD Records
Bewertung: 4/6 – > Find ich gut
Spielzeit: 47:15
Songs: 12

Als Herkunft der Band ist zwar häufig Moskau/Russland zu lesen, genau genommen ist Icon In Me aber ein russisch/schwedisches/dänisches Joint-Venture, bei dem Tony JJ (Transport League) am Mikro und das wohl bekannteste Bandmitglied Morten (Mercenary, Amaranthe, The Cleansing…) an den Drums die skandinavische Fraktion stellen. Darüber hinaus haben auf “Head break solution” noch ein halbes Dutzend weiterer Musiker ein Gastspiel gehabt, von denen man zumindest den Namen Anders Björler schon mal gehört haben sollte. Aber genug des Name-Droppings – let the music do the talking! Icon In Me servieren ein amtliches Brett, dass irgendwo zwischen deftigem Power-Thrash und modernem, melodischen Death Metal am ehesten vernagelt werden kann. Abwechslung wird auf “Head break solution” sehr groß geschrieben und ich vermute, dass liegt nicht nur an den diversen Gastbeiträgen. Positiv aufzählen lassen sich einige Facetten des Albums, das mit dem satten Doppel “Wasted ways” & “Face it” zünftig eingeläutet wird. Später treffen durchaus als schön und melodisch zu bezeichnender Gesang auf ruppige Thrash-Passagen (“Un-slaved”), stampfender Power-Thrash paart sich mit Hook-verdächtigen Refrain-Gesangslinien (“Lost for nothing”) oder die Leadgitarre bekommt den ihr zustehenden Raum (“Flood kills”). Den Ruhepunkt der CD markiert “Tired and broken”, das wohl langsamste (aber deswegen nicht weniger kraftvolle) Stücke mit melancholischer Note. Direkt im Anschluss knüppelt “Through the sights” wohl die heftigste Attacke auf dem Album. Leider kann ich die Aufzählung nicht endlos weiterführen, da nicht jeder der 12 Stücke ein herausstechendes Merkmal mitbringt und sich Einiges doch wiederholt. Auch ist Sänger Tony auf Schrei-Level auf Dauer doch etwas ermüdend. Interessant ist “Head break solution” alle Mal, zumal es über die gesamte Spielzeit ordentlich Arsch tritt.

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