Hel “Tristheim”

Det Germanske Folket
Bewertung: Ohne Wertung
Spielzeit: 40:04
Songs: 15

Wie ich zunächst nicht vermutet hatte, handelt es sich bei Hels Tristheim um kein Metal-Album, sondern um eine reine Akustik-Vorstellung. Ich will ehrlich sein. Ich bin nicht der größte Fan von Veröffentlichungen dieser Art. Da ich die Band jedoch in keiner Weise benachteiligen möchte, mach ich das Ganze ohne Wertung.
Tristheim bietet im Groben 15 Songs im akustischen Gewand. Vielfältigkeit wird hierbei durch die Hinzunahme verschiedener Gastmusiker garantiert. Von Flöte über Bratsche bis hin zu Klavier und Gitarre ist hier so ziemlich alles dabei. Hel setzen dabei stets auf Abwechslung und Ideenreichtum, so das sich die Songs untereinander auch dementsprechend unterscheiden und keiner wie der Vorangegangene klingt. Es gibt Höhepunkte wie Tiefpunkte, dramatische wie fesselnde, genauso wie langweilige und dahinplätschernde Momente. Das macht Tristheim so durchwachsen. Die gesprochenen Passagen sagen mir persönlich überhaupt nicht zu, hingegen die Gesangspassagen wirklich zu gefallen wissen. Die Melancholie des gesamten Materials weiß leider nur gelegentlich zu bannen, die Begeisterung über das Songwriting hält sich in Grenzen. Hätte man die Tracklist auf die besseren Songs gekürzt, wäre das Album wirklich als empfehlenswert eingestuft worden. So wirken einige Stücke einfach nur als Lückenfüller. Tut mir leid, aber für mich ist das nicht mehr als nur Mittelmaß. Wer Empyriums Alben im akustischen Gewand mag, kann die Scheibe mal antesten.
www.pagan-midgard-art.de

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