Hangatyr „Helwege“ 2/6

Nocturnal Empire
Bewertung: 2/6
Spielzeit: 40:03
Songs: 8

Bandname und Titel wie „Heimdalls Söhne“, „Ahnengrab“ oder „Eid und Vergeltung“ weisen den Weg – die Thüringer Hangatyr versuchen sich auf ihrem Debütalbum an Pagan/Viking Metal mit Pathos-schwangeren Lyrics. Leider reicht es nur zu der Sorte, bei der selbst der CD-Player aufatmet, wenn „Helwege“ wieder entfernt wird. Die acht Tracks bauen vornehmlich auf eintönigem, drögen Drumming (was vielleicht darauf zurück zu führen ist, dass der aktuelle Drummer kurz vor den Aufnahmen zur Band stieß und sich das Material in kurzer Zeit draufbringen musste), nervigen Gitarren-Geniedel und krächzendem, anstregenden Gekeife auf und lassen dabei jede Spannung vermissen. Die CD bietet kaum etwas, das nicht bereits Hundertschaften gleichartiger Bands in Plastik gepresst haben und dabei aber noch eine bessere Figur abgegeben haben. Ganz schlimm finde ich holprige Kompositionen wie „Faules Wasser“ oder den Abschluss-Pathos „Wolfszeit“. Es ist ärgerlich das so Unausgegorenes heraus gebracht wird und so seinen Beitrag zur Release-Schwemme beiträgt.

www.myspace.de/hangatyrmetal