Demogorgon “Where is he…?” 3/6

Demogorgon
Demogorgon

GUC
Bewertung: 3/6 > Akzeptabel
Spielzeit: 36:09
Song: 12

Jede Serie geht einmal zu Ende. Nach 15 Jahren und 25 Releases verlegt GUC mit Demorgogon das erste Mal eine Band, die nicht aus heimischen Landen stammt. Die musikalische Osterweiterung erfolgt vehement: Satanic & Antichristian Death Metal steht auf dem Banner der polnischen Schwadron. Die Band, die einem mit dieser Kategorisierung spontan einfällt (mir zumindest) hört man auch unweigerlich durch: Deicide. Polnisch traditionell lässt sich auch ein Touch Vader raushören. Nach einen gesprochenen Intro ziehen Demogorgon voll durch – keine Eingewöhnungsphase. Gediegenes Gehacke, bei dem ich angenehm überrascht sofort mitnicken kann. Relativ schnell kristallisieren sich jedoch auch die Schwachpunkte auf “Where is he…?” heraus: Drums & deren Produktion, sowie die Schablonenhaftigkeit der Songs. In abwechslungsreichen Phasen – die Demogorgon unzweifelhaft haben – bei Tempoverschleppung z.B., fällt das nicht so sehr ins Gewicht, aber so bald mal länger als ne Minute Highspeed angesagt ist, bekomme ich die Assoziation von einem ADHS-Kid an den Drumsticks, der gerade auf extremen Ritalin-Entzug ist nicht aus dem Kopf. “Where is he…?” wird dadurch nicht automatisch eine schlechte CD – Punkte kostet es trotzdem. Zu erwähnen sind als Highlights “Chaos in the flesh”, bei der Lead-Sixstringer Raum bekommt und nutzt, sowie das knackige “jest taki samotny dom” (eine Coverversion) in Landessprache als Rausschmeisser.

www.guc-area.de.tl

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