Centurion “Hyper Martyrium” 4/6

Scarlet / SPV
Bewertung: 4/6
Spielzeit:
Songs: 0

Obwohl Centurion aus dem Land der Pasta kommt, müssen nicht alle gleich mit Lesen aufhören. Denn es handelt sich hierbei NICHT um den 173. Spaghetti-Rhapsody-Metal-Klon. Wer hier auf fade Keyboards oder Klassikanspielungen ohne Ende wartet, wird enttäuscht werden. Vielmehr kreist bei ‘Hyper Martyrium’ der Hammer. Gitarrenlastige Riffs mit einer donnernden Rhythmussektion in der Hinterhand lassen eher Erinnerungen an den klassischen Heavy Metal hochkommen. Wenn dann noch Sänger Germano Quintaba‘ seine Stimme dazupackt und immer wieder mit Metal-Siren mäßigen Schreien die Texte vorträgt, kann man die Band am ehesten als Mischung aus Judas Priest und Exciter beschreiben. Vor allem ‘Stormfront Vanguard’, mit seinem rasiermesserscharfen Riffing und dem bereits erwähnten großen Gesangsspektrum (Von Schreien bis hin zu Grunts) kann stark überzeugen. Alles in allem ein Power Metal Album, wie man es sicher nicht aus Italien erwartet hätte und mit seinen Ecken und Kanten wird ‘Hyper Martyrium’ hierzulande sicherlich einige Fans begeistern können.
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