7 Songs: 20 Years!

7 Songs an jedem 7. eines Monats. Diese Woche: 20 Years!

Eternity wird 20 und einige andere Bands feiern auch! In 20 Jahren passiert einfach wahnsinnig viel. Unser Magazin entwickelte sich von einem Print- zum Onlinemagazin und es gab Höhen und Tiefen. Ebenso kann man vermutlich gar nicht mehr genau zählen, wer alles mal bei uns geschrieben hat. Genauso gibt es Bands, die in diesem Jahr auf ihre 20jährige Bestehungsgeschichte zurückblicken können. Nicht jedem gelang der große Durchbruch, wenn es denn beabsichtigt war, und nicht jeder war auch immer zu 100 % über diese Zeit aktiv. Aber dennoch, wenn man 20 Jahre an etwas arbeitet, dann zeugt das von viel Hingabe und Leidenschaft und das sollte man, egal ob man die Musik mag oder nicht, hoch anrechnen. So wurde diesmal in die Tiefen der Metal Archive geschaut, um herauszufinden, wer außerdem einen runden Geburtstag feiert. Deshalb haben die Songs diesmal weniger mit dem Thema „20 Jahre“ an sich zu tun, sondern viel mehr sollen entsprechende Bands vorgehoben werden. Dass nicht alle erwähnt werden können, versteht sich von selbst. Wir wünschen jedenfalls allen Bands alles Gute und stoßen gemeinsam auf die nächsten 20 Jahre an! ;)

Angel Knight – Saviour

Angel Knight ist eine Power-Metal-Kapelle aus Griechenland, die sich vor allem durch schnelle Riffs und viele Spielereien auszeichnet. Wirklich bekannt wurden sie in unseren Breitengraden noch nicht, was vermutlich daran liegen mag, dass pünktlich zum 20jährigen Geburtstag das erste Album der Band veröffentlicht wurde. Zuvor gab es dennoch einige Demos und EP’s und so lange durchzuhalten, ist schon eine Leistung.

Spell Forest – Hoc Est Corpus Meus

Die Brasilianer Spell Forest werden ebenfalls 20 und haben sich über die Jahre zum Geheimtipp entwickelt, wenn man Black Metal aus exotischen Gefilden hören möchte. Nach sechs Alben kam 2015 noch eine EP heraus, von der auch jener Song stammt. Raw-Black-Metal vom Feinsten! Schade, dass diese Band bisher nur 4 Liveauftritte überhaupt hatte. Aber das kann ja noch werden. ;)

Bewitched – Fucked By Fire

Es gibt nichts Schöneres zu lesen, als dass ein Bandstatus mit „unknown“ konnotiert wird. Was mit Bewitched in den letzten 9 Jahren nach ihrer letzten Veröffentlichung geschehen ist, bleibt weitestgehend ungewiss, da auch das Label nicht mehr existiert. Fakt ist, sie feiern dieses Jahr ebenso einen runden Geburtstag. Mit schön rotzigem Black-/Thrash-Metal, der auch einige Powermetaleinlagen bereithält, kann auf jeden Fall für Stimmung gesorgt werden und „Fucked By Fire“ ist nur ein Beispiel dafür.

Rhapdsody Of Fire – Holy Thunderforce

Die Band weiß es vermutlich selbst nicht, denn bei den häufigen Namensänderungen kann man schon durcheinander kommen. Zählt man die Zeit unter dem Namen„Thundercross“ noch mit, dann sind es jedenfalls sogar 22 Jahre, die jene Band auf dem Buckel hat. Dennoch haben Rhapsody Of Fire sicher einiges erreicht und auch mit Größen wie Christopher Lee zusammengearbeitet. Thematisch blieb man sich stets treu, sang von Drachen, Macht, Königen und ‘ner Menge Power und die Italiener haben auch schon für 2016 ein neues Album angekündigt. Auf die nächsten 20 Jahre „In the Name of Holy Thunderforce“!

Scarecrow N.W.A. – Self Enslavement

Aus dem schönen Graz in Österreich kommen Scarecrow N.W.A. daher. Dieser Song hier ist eher eine Promoversion und gibt gleich noch ein paar Einblicke in die Band. Wohl gemerkt: Einziges Mitglied seit der ersten Stunde ist nur noch Gitarrist Alex Dunkel. Dennoch haben sich die Melodic Death Metaller nach 20 Jahren schon durch einiges durchgeboxt und weiteres wird sicher folgen.

Grabak – Nightworks

Zu „20 Jahre Grabak“ gab es bereits ein Interview auf unserer Seite und so dürfen sie auch hier in dieser Rubrik nicht fehlen. Dieser Song ist dabei der persönliche Favorit des Sängers, der ebenso als einziger noch von den Anfangstagen an dabei ist. In den letzten Jahren war es ein weniger ruhiger geworden, doch mit einer Neu-Veröffentlichung zu „Sin“ und einem 20th Anniversary-Konzert wird es auf jeden Fall wieder von den Black Metallern zu hören geben.

Thyrfing – En Döende Mans Förbannelse

Vor allem in der Pagan und Viking-Szene gab es ein Kommen und Gehen, was Bands anbetrifft. Aber schon vor und vor allem nach dem ganzen Hype blieben Thyrfing bestehen. Das gleichnamige Erstlingswerk schlug damals ein wie eine Bombe und auch die nachkommenden Platten konnten sich sehen lassen.