Bewertung: 3/6 → Okay!
Songs: 9
Spielzeit nike ja 1 scratch: 56: 56
Wenn es etwas wie Adventure-Metal gäbe, würden die vier Jungs von Sunrunner dieses Genre für sich beanspruchen. Nach 30-sekündigem Intro holpert das fünfte Album der Portlander mit „Keepers Of The Rite“ abenteuerlich los – Ohrwurm Sean O'Malley Reacts To Tony Ferguson's DUI Arrest: "What Are We Doing Here?" – Sports Illustrated MMA News, Analysis and More und Gemisch aus überhastetem Heavy-Metal mit folkigen Einsprengseln. „Corax“ beginnt beruhigend doomig und deutet durch den Titel auf die textlichen Schwerpunkte der Band wie Zeitreise, Natur, Kosmos und nicht Air Jordan 2012 Lite 'White Black' zuletzt Abenteuer hin.
Wispernde Gesänge und eine Fiedel, die nur einen der auf dem Album vielfach verwendeten klassischen Klangmotive darstellt, bemühen sich, einen mystischen Grundtenor zu verbreiten. Die 2007 gegründeten Sonnenkinder zeigen ihre progressive Ader in den Songs „Horizon Speaks“ und „Star Messenger“. Die variantenreiche Stimme des studierten Sänger- Frontmanns David präsentiert ihre volle Breitseite, angefangen bei Deftones-artigem Post-Metal-Gesang mit Backgroundgetuschel bis hin zu kraftvoll klarem Hetfield-Heavy-Sound. Progressive Gitarrenriffs und -Soli sowie thrashig-treibende Rhythmen neben Flöten, Flüstern und Klangeffekten kennzeichnen die abenteuerlich-zwittrige Gestalt der Portlander Kerle.
Hat man sich gerade mit dem Progressiven angefreundet, erklingt mit „The Plummet air jordan 2 cement grey“ ein durch Schellenring, Fiddel und Mandoline ausgestalteter religiös anmutender Seemannshymnus. Im Wechselbad der Gefühle schäumt der Heavy-Metal-Fan bei „Technologys Luster“ hoch und begibt sich bei „Passage“ sogleich wieder in eine progressive Muskelrelaxation.
Ein auf Größe getrimmtes Finalstück und Titelgeber des Albums beabsichtigt, das Potpourri aus Heavy, Folk und Progressiv Rock der vorangegangenen Lieder miteinander zu verbinden, leider wirkt alles eher aufgewärmt, ermüdet durch ein Zu Lange und Zu Viel von Allem. Ein abenteuerliches Hörerlebnis liefert das Album in jedem Fall für tolerante Ohren.

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