Waylander “The Light, The Dark And The Endless Knot” 4/6

Blackend Records
Bewertung: 4/6
Spielzeit:
Songs: 0

Was Waylander 1998 mit ‘Reawakening Pride Once Lost’ begannen setzen sie 2001 mit ‘The Light, The Dark And The Endless Knot’ fort. Sie knüpfen dabei 3 Jahre später an ihrem Debut an, was da heißt: abwechslungsreicher Pagan Metal. Härtegradtechnisch hat man sich zwar bei ‘The Light, The Dark And The Endless Knot’ etwas zurückgenommen, was beim ersten Durchhören etwas verwirrend war und man hält sich jetzt meist in moderaten Gefilden auf und bricht nur hin und wieder nach oben oder unten auf der Härteskala aus. Auch wirkt das Debut etwas mehr aus einem Guß und fetter produziert, als der Zweitling, der etwas zerfahrener wirkt. Die interessante Mischung aus Black Sabbath, Skyclad und Metal der härteren Gangart hat man allerdings, zum Glück, beibehalten. Sehr auffällig ist wieder einmal der häufige Gebrauch der Flöte,was zwar heutzutage nichts besonderes mehr ist. Sie wird mit der Zeit allerdings etwas überstrapaziert und kommt nicht immer perfekt zur Geltung (wie es richtig geht zeigt man bei ‘After The Fall’). Der folkige Aspekt bleibt generell immer spürbar, auch wenn man mal eine Schippe drauflegt, was der Band ein recht eigenes Gesicht verleiht. In den langsameren Passagen kommt der Black Sabbath Faktor dann aber recht häufig sehr spürbar durch, was nicht unbedingt so gut zum Rest der CD passen mag. Insgesamt ist ‘The Light, The Dark And The Endless Knot’ aber ein gutes Album geworden, welches mir recht gut gefällt, welches ich aber nicht in dieser Art von Waylander erwartet habe.