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Visigoth – Conqueror’s Oath 4/6

13 März 2018 2 Kommentare

VisigothMetal Blade Records

Bewertung: 4/6 -> …find ich gut!

Songs: 8 Tracks

Spieldauer: 42:23

Das sehr ordentliche VISIGOTH-Full-Length-Debüt „The Revenant King“ (2015) konnte unter Old-School-Metallern bereits etwas Aufsehen erregen. Aber mit dem vorliegenden Album werden die Knaben aus der Mormonen-Welthauptstadt Salt Lake City mit Sicherheit die Herzen aller Keep-It-True-Dauerbesucher für sich gewinnen! Die Songs auf „Conqueror’s Oath“ sind (mit Ausnahme des ziemlich rock’n’rolligen „Salt City“) derartig true und heroisch, dass einem beim Hören automatisch Nietenarmbänder und Patronengurte wachsen.

VISIGOTH haben ohne Zweifel ein hervorragendes Gespür für große Fistraiser-Refrains, die sofort ins Ohr gehen. Die emotionale Tiefe von Atlantean Kodex, Solstice oder Sorcerer erreichen die Stücke allerdings zu keinem Zeitpunkt. Hinzu kommt, dass sich die Refrains erschreckend schnell abnutzen. Einen potentiellen Klassiker, der es mit den unsterblichen Frühwerken von Omen oder Manowar aufnehmen kann, haben VISIGOTH also nicht abgeliefert. Wenn man aber bedenkt, wie sehr sich die Band vom ersten zum zweiten Album steigern konnte, erscheint ein ganz, ganz großer Wurf in naher Zukunft recht wahrscheinlich. Bis dahin werden alle Echtmetaller mit Songs wie „Steel and Silver“ und „Outlive Them All“ viel Spaß haben.

http://www.metalblade.com/visigoth/
https://www.facebook.com/visigothofficial
https://visigoth.bandcamp.com/
Label: http://www.metalblade.com/

Autor:

2 Kommentare »

  • Mirco sagt:

    Sich abnutzende Refrains? Mein lieber Phil, die gehen mir seit Wochen nicht aus den Ohren! Und die von The Revenant King sind plötzlich auch wieder da. Fünf Punkte hat das Album wenigstens verdient.
    Und man muss die Band live sehen so lange es noch geht. Unbedingt. Mit der eisernen Bruderschaft.

  • Phil (Autor) sagt:

    Bei mir haben die – zweifelsohne sehr guten – Refrains nach ca. 25 Durchläufen erste spürbare Verschleißerscheinungen gezeigt. Danach ging es deutlich „bergab“. Die Langzeitwirkung, die die großen Klassiker des Genres haben, scheint „Conqueror’s Oath“ nicht zu besitzen. Trotzdem handelt es sich aber definitiv um ein empfehlenswertes Album, das kaum einen Genre-Fan enttäuschen dürfte. Ob ein echter Klassiker draus wird, wissen wir dann in ein paar Jahren…

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