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Treasure Hunt: Agitation

10 März 2018

AgitationTREASURE HUNT: UNSER STECKBRIEF-INTERVIEW ZUM ETERNITY METAL PODCAST #35 mit Agitation.

 

 

Stilbeschreibung:
Thrash Metal

 

Bandgeschichte:
2013 fing alles an, als Dan (Gitarre) und Sam (Drums) in einem feuchten Keller in Tuttlingen versuchten, diverse Fragmente zu einem Song zu verbinden. Beide haben wohlgemerkt zuvor noch in keiner Band dauerhaft Musik gemacht und auch noch nie einen Song geschrieben. 2014 kamen mit Simon und Danny unser Sänger/Bassist und unser zweiter Gitarrero an Bord und dann ging es relativ schnell, bis wir im Januar 2015 unsere erste kleine Show mit sechs Songs absolvieren konnten.

 

AgitationDiskographie:
„Freedom Denied“ (EP) 2017

 

Website:
www.agitation.eu
www.facebook.com/AgitationThrash

 

Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen und welche Bedeutung hat er?
Ursprünglich wollten wir uns „Derailed“ nennen. Ich glaube, das kam uns durch einen weniger bekannten Film mit Jennifer Aniston (schwing) in den Sinn. Könnte aber auch ein Zugunglück gewesen sein. Völlig überraschend war dieser Name aber schon an eine andere Metal-Kapelle vergeben, daher haben wir nach verschiedenen Begrifflichkeiten Ausschau gehalten, die den Inhalt unserer Musik widerspiegelen und idealerweise noch von keiner anderen Band beansprucht wurde. Vor kurzem schrieb ein Reviewer, dass man uns eine gewisse Agitiertheit im positiven Sinn attestieren muss. Natürlich ist das Hauptziel, diese auf den Hörer bzw. das Publikum zu übertragen ☺ Wir sorgen nämlich gerne für Unruhe.

 

Was macht eure Musik einzigartig?
Es gibt heute sehr viele Bands, die entweder den klassischen Heavy Metal oder die Hardcore bzw. extreme Schiene bedienen. Unser Material klingt im Kern eigentlich sehr amerikanisch, was natürlich auch von unseren Haupteinflüssen herrührt. Wir versuchen immer dynamisch und unvorhersehbar zu klingen, gleichzeitig wollen wir auch einen gewissen „Swing“ in unsere Musik einbauen. Es soll trotz aller Härte immer zugänglich bleiben.

 

Bitte ein paar Infos zu „Freedom Denied“:
Wir haben die Studio-Songs im Juni 2017 in den A.R.T.S. Productions Studios in Brigachtal aufgenommen. Produziert hat Marc Schwörer, der zuvor bei einem Konzert in Villingen abgemischt hat und uns exzellentes Live-Material zur Verfügung stellte. Das Cover stammt von Simon „Totleben“ Bossert von unseren Proberaumnachbarn Totengeflüster. Die Resonanzen waren bisher wirklich sehr gut. Wir hatten erst Anfang Februar eine Show in Tübingen, bei der die Stimmung überwältigend war. Ansonsten haben wir ausschließlich positive Reviews kassiert. Findet man alle im Netz oder auf unserer Facebook-Seite.

 

Habt ihr schon neues Material oder Pläne für die nächste Scheibe?
Wir haben nochmal ca. sieben Songs in der Hinterhand und arbeiten eigentlich immer an neuem Material. Für 2018 wird es aber definitiv keine weiteren Aufnahmen geben.

 

AgitationWovon lasst ihr euch inspirieren?
Ich denke die Welt bietet aktuell genug Inspiration für eine Thrash Metal Band *zwinker*. Vieles läuft aus dem Ruder und es gibt eigentlich an jeder Ecke einen Grund um sich über etwas aufzuregen. Egal ob zwischenmenschlich oder in der Weltpolitik. Wir verarbeiten historische Ereignisse und Dinge aus dem Berufsalltag gleichermaßen.

 

Wie entsteht ein neuer Song bei euch?
Normalerweise schreiben wir erst zusammen die Musik und danach einen passenden Text. Meistens gibt es zu Beginn ein, zwei Riffs, die die Basis darstellen. Dann brüllt unser Sänger Simon alles nieder und der Song ist fertig. 😉

 

Wovon handeln eure Texte? Gibt es ein Konzept?
Wir schreiben viel über die Abgründe der menschlichen Seele, Hass- oder Angstgefühle, die der Alltag in verschiedenen Situationen hervorbringt.

 

Mit wem würdet ihr gern auf Tour gehen?
Mit unserem gesamten Proberaumkomplex. Da ist alles dabei, von Black Metal, über Heavy Rock bis zum italienischem Schlager. ☺ Ansonsten natürlich gerne mit den Big Four, die uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben.

 

Eure beste/witzigste/seltsamste Bandstory.
Unser Band-Oberältester Danny erzählt gerne von den guten alten Zeiten, als er Anfang der 90er die ganz großen Bands hier in unserer Region live erlebt hat. Da ist dann vor allem das Jahr 1993 zu einer Art Running Gag geworden, denn scheinbar hat sich sein komplettes musikalisches Fachwissen speziell in diesem magischen Jahr entwickelt und so ziemlich jede Band scheint genau in diesem Jahr Station im Raum TUT/VS gemacht zu haben. Früher war sicher nicht alles besser, ’93 aber ganz bestimmt. 😉

 

Welche Pläne habt ihr für die Zukunft?
Wir würden gerne mehr Shows spielen. Im Landkreis Tuttlingen ist die Szene quasi nicht existent und du musst schon ein paar Kilometer in den Norden fahren, um passende Locations vorzufinden. Aktuell nehmen wir Kontakt zu verschiedenen Veranstaltern, kleinen Festivals und Clubs auf.

 

Last words
Danke an Katja und das Eternity-Team. Wer mehr über uns erfahren will, schaut auf unsere Homepage oder mal bei Facebook rein, wo wir sehr aktiv sind.

 

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