Sturm „Krakatoa“ 3/6

Godz Greed Rec.
Bewertung: 3/6
Spielzeit:
Songs: 0

Sturm präsentieren sich grob gesagt im Gewand der Neuen Deutschen Härte, und verweisen zugleich darauf daß es die Band schon seit 94 gibt und seitdem diesen Stil frönen, zu einem Zeitpunkt also, als der begriff NDH noch gar nicht geprägt war. Sie sehen sich selbst also vielmehr als eine deutsche Metal Band. Das Reportoire umfasst stilistisch die Bandbreite von BM Einflüssen, vor allem was die Vocals betrifft bis hin zu HC lastigen Elementen so ziemlich alles was unter dem Oberbegriff Metal firmiert. So ist es nicht einfach die Band einzuordnen, und macht es ebenso schwer einen Zugang zur Musik zu finden. Das Ganze verfügt auf jedenfall über ein gehöriges Aggressionspotential was sowohl dem Bandnamen als auch den Albumtitel perfekt transportiert und musikalisch umsetzt. Auch Fans der Schweisser dürften durchaus gefallen an diesem Output finden, sind es doch vor allem die fetten groovigen Arrangements die sich durch das Album als wohl prägenstes Element ziehen. Nichts desto trotz ist man weit davon entfernt es bei eingängigen Rhythmen zu belassen. Trashige Gitarrenriffs mit Doublebasspassagen machen das Ganze wohl vor allem für Freunde der härteren Fraktion interessant.
(Review aus Eternity #13)

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