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Hinter NITEWALK stehen vier Männer aus Deutschland, alle tätig in verschiedenen anderen Bands, vereinigt durch Christian Jungebluth, der nicht nur für die Gitarre, sondern auch für die Produktion der Platte verantwortlich ist. Aus der Idee einfach mal etwas anderes machen zu wollen entstand in zwei Jahren Arbeit das erste Album. Sobald die ersten Töne von „Darker Shades of Gray“ erklingen weiß man ungefähr wo NITEWALK zu Hause sind, nämlich im Prog Rock der 70er, gepaart mit einer guten Portion…
“Hopes, doubts & inbetween” besteht grundsätzlich aus hinlänglich bekannten Zutaten, aber es kommt ja drauf an, wie die zusammengerührt und zubereitet werden. Vergleichen lässt sich das mit einem profanen Gemüseeintopf. In einer drittklassigen Betriebskantine, die noch nicht ISO-zertifiziert ist oder über qualitätsgesicherte Prozesse in der Essensausgabe besteht, wird er wahrscheinlich fade schmecken und undefinierbar aussehen. Macht aber Eure Mutti den Eintopf, ist das fast die hohe Kunst der Haute Cuisine.
“Beyond the Gates of Imagination Pt. 1″ heißt das im September über Bret Hard Records veröffentlichte Debütalbum der Progressive Melodic Death Metal Band Leviathan. Punkten konnte die Band schon mit ihrer MCD “From the desolate inside” und Gitarrist Tobias Dahs gewährt euch nun einen tieferen Einblick in die neue Langrille…
Ein zweiköpfiger Jabba-the-Hutt-Verschnitt mit fünf Titten und Hackebeilchen auf dem Cover lässt nichts Gutes erahnen. Und richtig, Electro Toilet Syndroms “The meathookers” (FDA Rekotz, 14 Tracks, ) ist entbehrlicher Krawall, der sich aus drögen Drumcomputen-Programmierungen, nervenden Electro-Samples und billigem bis naja Grindcore-Versatz zusammensetzt. Dazu noch ein paar Dialoge, pseudo-experimentelle Spielereien, infantiles Geschnorchel und Gequieke – fertig ist der Lack.
Positiv überumpelt haben mich die UK-Newbies, deren Name mir bis jetzt gar nichts sagte. Auch das Cover Ihrer Debüt-EP “Beyond the threshold of pain” liess mich den Silberling gelangweilt einlegen, gehört es doch eher zu der billig gemachten, nichts sagenden Sorte. Es scheint, als hätte der Fünfer sämtliche Energie in die Musik gesteckt, den die rüttelt mächtig an den Fensterläden! Ich möchte ungern die klischeehafte Mär von den sozial benachteiligten, gefrusteten, angepissten Unterschichtlern aus dem Birminghamer Großraum erzählen…
Warum soll ich drumherum reden? Ich mag die meisten der Rogga Johansson-Bands/Projekte und habe einige davon in meiner persönlichen Heavy Rotation (Demiurg, Bone Gnawer, Ribspreader, Grotesquery, Paganizer…) und freue mich deswegen immer wie ein kleines Kind an Weihnachten, wenn es ein neues Riffmassaker aus Gamleby auf meinen Besprechungsstapel schafft. Wer also speziell bei diesen Releases Objektivität von mir erwartet – vergesst es und zappt besser zum nächsten Review.
Angelripper war in den letzten Jahren immer präsent, sei es mit Sodom-Alben und -DVDs, Festival- und Clubauftritten oder seinen anderen Projekten Die Knappen und Desperados. So reibt man sich verwundert die Augen, wenn man feststellt, dass die letzte CD mit dem Onkel Tom-Logo vorn drauf bereits aus 2000 datiert und da speziell zu Weihnachten auf den Markt kam (“Ich glaub’ nicht an den Weihnachtsmann”). Die erfolgreicheren ersten Onkel Tom-Alben “Ein schöner Tag” oder “Ein Tröpfchen voller Glück” sind sogar noch älter.
Nach einem Appetizer wartet man gemeinhin auf einen Hauptgang. Bei Sixoneosix kann man da anscheinend lange warten, denn bisher haben die Schweden – zwar schön regelmässig im Jahres-Rhythmus – seit 2007 nur MCDs rausgebracht. “Scarred minds” ist die 2010er Ausgabe und im Vergleich zum Vorgänger “Reset” eine kleine Steigerung. Damals hatte ich speziell mit den gröhligen Vocals meine Probleme. Diese wurden etwas begradigt und klingen stellenweise nun eher nach Johan Hegg mit starker Erkältung. Damit komme ich klar.
Gleich vorweg: PHANTASMACRHONICA von CHRYST ist kein einfaches Album. Das Teil besteht aus einem einzigen Song, der ungefähr eine dreiviertel Stunde dauert. Eingeteilt ist dieser Song in 14 Einheiten, damit man direkt zu einzelnen Stellen springen kann, aber trotzdem bleibt es ein Song; die Übergänge sind fließend. Diese 14 Einheiten bilden zehn Abschnitte, die textlich miteinander verbunden sind. Man sieht bereits, es ist kompliziert. Hinter CHRYST steckt die Truppe…
: Ohrwurm des Tages: Excrementory Grindfuckers "Is aber nich"!
: Was sagt ihr zur neuen Sabbath? Bin überraschend angetan.
: Hallo Sommer?
: Sauer-ei! Das prangere ich an.
: Frühling vorbei :/