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Unru – Als Tier ist der Mensch nichts 4/6

[11 Mai 2016 | Marcus Buehler ]
Unru – Als Tier ist der Mensch nichts 4/6

UNRU aus Bielefeld entsteigen 2016 dem Hipster-Underground und präsentieren auf ihrem Debüt-Album Misanthropie in verschachtelten Metaphern. Passenderweise geht es musikalisch stärker Richtung Black Metal als auf ihrer Demo. Die war nämlich deutlich im (Crust) Punk verwurzelt. Die Songs waren chaotischer, kurz und schmerzvoll. Jetzt baut die Band das weiter aus, was sie auf den Splits mit Sun Worship und Paramnesia begonnen hat: Einen eigenständigen Black-Metal-Stil mit Noise-Anleihen und einer Vorliebe für Bands wie Wolves In The Throne Room, Ash Borer oder Velnias…

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Craigh – Of Dreams And Wishes 3/6

[8 Mai 2016 | Anja Baran ]
Craigh – Of Dreams And Wishes 3/6

Die Schweizer Band CRAIGH bezeichnet sich selbst als Alternative Metal, genaugenommen müsste man ihrem vorliegenden Debütalbum „Of Dreams And Wishes“ eher das Prädikat „radiotauglicher Metalcore“ verpassen. Craigh verstehen ihr Handwerk, besonders die Fertigkeiten an den Gitarren werden schnell erkennbar. Doch zeichnen die Fähigkeiten am Instrument ja noch längst kein gutes Album aus…

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LiveEvil – Blacktracks 2/6

[2 Mai 2016 | Marcus Buehler ]
LiveEvil – Blacktracks 2/6

Till Lindemann ist der einflussreichste deutsche Poet der letzten Jahrzehnte – Traurig, aber wahr. Das ist auch wieder sehr schön an der neuen Platte von LiveEvil aus Tschechien zu beobachten. Der Gesang orientiert sich vor allem in den Strophen an dem Rammstein-Sänger. Das ist nicht nur einfach nervtötend, sondern klingt auch sehr uninspiriert. Ein Glück ist das nicht der einzige Duktus, den der Sänger drauf hat. In den meisten Refrains erklingt auch noch ein kraftvoller Gothic-Tenor…

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Darkmoon – Decline 3/6

[1 Mai 2016 | Orje Steiger ]
Darkmoon – Decline 3/6

Das können meine geliebten Schweizer von Darkmoon aber deutlich besser. Mit ihrem inzwischen vierten Langspieler, auf den man vier Jahre warten musste, wird es noch eingängiger, als es sowieso schon auf den der vorherigen Alben war…

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Nocturne – Nocturne 3/6

[29 Apr 2016 | Katrin Zimmer ]
Nocturne – Nocturne 3/6

Werte Anhängerschaft melodischen Black Metals, aufgepasst und hingehört! Nach zehnjährigem Bestehen liefern die Österreicher von Nocturne ihren ersten gleichnamigen Langspieler. Das Duo verbindet sauber produzierte und harmonische Passagen mit stürmischen Riffs und intensivem Blasting. Damit schwimmen Nocturne ganz im Kielwasser älterer Graveworm-Alben…

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The Lumberjack Feedback – Blackened Vision 3/6

[28 Apr 2016 | Missy S. ]
The Lumberjack Feedback – Blackened Vision 3/6

Sauber produzierter und gespielter Doom und Sludge Metal aus Frankreich – das bieten Lumberjack Feedback. Bewusst setzten die Jungs keinen „Vocalist“ ein und möchten ihre Musik als reinen instrumentalen Sound bewahren. „Blackened Vision“ ist das erste Full-Length-Album der Combo und ist ein ganz ordentliches Ding geworden, doch es fehlt einfach ein bisschen die Härte in diesem Werk…

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Zenith Reunion – Entropy 2/6

[28 Apr 2016 | Philip Schnitker ]
Zenith Reunion – Entropy 2/6

Bei dieser Platte ist man wirklich hin- und hergerissen. Einerseits würde man „Entropy“ gerne gut finden, da sich ZENITH ENTROPY aus Finnland ganz dem hardrockigen Heavy Metal der alten Schule verschrieben haben und es sich um ziemlich fähige Instrumentalisten handelt. Andererseits sind die Songs größtenteils todlangweilig…

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Mein Kopf ist ein Brutaler Ort – Brutalin 4/6

[27 Apr 2016 | Philip Schnitker ]
Mein Kopf ist ein Brutaler Ort – Brutalin 4/6

Moderner Sound und deutsche Texte? Was hat sich unsere Promo-Fee wohl gedacht, als sie mir „Brutalin“ zugeteilt hat? MEIN KOPF IST EIN BRUTALER ORT aus Frankfurt am Main spielen hardcorigen, hart groovenden Metal, der trotz aller Brutalität ziemlich catchy daherkommt. Ab und an erinnert die Band etwas an Pro-Pain, manchmal schimmern Hate Squad zu „Pzyco!“-Zeiten durch, meistens tönt man aber ziemlich eigenständig und originell. Das Sextett musiziert recht kompetent, dazu wurde „Brutalin“ auch noch schön fett produziert.

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Valborg – Romantik 3/6

[26 Apr 2016 | Marcus Buehler ]
Valborg – Romantik 3/6

Valborg ist keine x-te Pagan-Band, wie man aufgrund des Namens vielleicht vermuten würde. Hinter dem Namen verbirgt sich stattdessen eine schon relativ alteingesessene (2002 gegründet) Doom-Kapelle. Ihren schwerfälligen Sound reichert das Trio mit einer Menge Synthesizer-Klängen an, denen sich die Gitarren oft unterordnen. Zu erwarten sind aber keine schwülstigen Streicher, vielmehr bedient man sich an einem Sound, der an die elektronischen Ambient-Spielereien der 70er Jahre erinnert…