Reviews & Mehr

Audio »

Assumption – Absconditus 3/6

[10 Okt 2018 | Marko Hupel ]
Assumption – Absconditus 3/6

Assumption aus Sizilien lassen nun nach einem Demo und einer Ep ihr erstes Full-Length-Album auf die Hörer los.
Die Hörerschaft dürfte im Fall von Assumption jedoch sehr speziell und eher klein sein, denn die Musik des Duos erfordert viel Geduld,wenn nicht sogar Durchhaltevermögen…

Audio »

Verberis – Vorant Gnosis 5/6

[7 Okt 2018 | Marko Hupel ]
Verberis – Vorant Gnosis 5/6

Wenn man an Neuseeland denkt,fallen einem sofort die verschiedenen Klimazonen ein,ein Wechselbad von kalt und warm. Genau dieses Gefühl umgibt den aufmerksamen Hörer beim Lauschen der aktuellen Verberis EP. Aus dem Keller keift und kreischt der Protagonist um sein Leben,während sein Gefolge sich drei Etagen höher die Doom-/Black-/Thrash-Seele aus dem Leib spielen…

Audio »

Nytt Land – Oðal 5/6

[6 Okt 2018 | Marcus Buehler ]
Nytt Land – Oðal 5/6

Vikings ahoi! Seit dem Erfolg der Serie auf dem History-Channel, sind nicht nur die Nordmänner wieder in aller Munde. Auch die Musik der norwegischen Gruppe Wardruna, die einen nicht unbedeutenden Teil zum Soundtrack beigesteuert haben, findet mittlerweile ihr Feedback bei Musikern.Neben Heilung, Forndom und Danheim machen sich auch Nytt Land daran ähnliche Musik zu kreieren…

Audio »

Discopowerboxxx – Deadlicious 3/6

[20 Sep 2018 | Thomas Wunder ]
Discopowerboxxx – Deadlicious 3/6

Discopowerboxxx existieren bereits seit 2006. Das erste Album erscheint aber erst 2017. Unter dem Motto „Destroy Disco“ haben die Voralberger bereits zwei EPs und eine Demo unter das feierwütige Volk gebracht. Diese wurden von Fans und Fachpresse durchweg positiv aufgenommen. Aber genug der harten Fakten…

Audio »

Wolfstavar – Gesang der Meere 4/6

[19 Sep 2018 | Carolin Teubert ]
Wolfstavar – Gesang der Meere 4/6

8 Jahre nach der Bandgründung haben die Leipziger Wolfstavar endlich ihr Debütalbum „Gesang der Meere“ veröffentlicht. Eine lange Schaffenszeit, die vermutlich dazu führte, dass ein Album von knapp 70 Minuten dabei rausgekommen ist. Das ist sicher eine beachtliche Spielzeit, aber Langeweile kommt weniger auf, denn die Scheibe liefert sehr detailreichen Pagan Metal ab und das mit einer ganz besonderen Note…

Audio »

Antisoph – Antisoph 4/6

[18 Sep 2018 | Marcus Buehler ]
Antisoph – Antisoph 4/6

Drum-Fill, Doublebass, Thrash-Riff: Erfrischend zackig und mit kantigem Sound wird man in das zweite, selbst betitelte Album der Schleswig-Holsteiner Antisoph geworfen. Im Opener rappelt es – immer unterbrochen durch kurze Breaks – mit ordentlich Speed vor sich hin und gibt die Erwartungshaltung auf ein treibendes, progressives Black-Metal-Album frei…

Audio »

Eternal Rot – Cadaverine 4/6

[14 Sep 2018 | Stephan Borchert ]
Eternal Rot – Cadaverine 4/6

Eternal Rot, gegründet 2012, erste (faulige) Duftmarken im Underground mit ihrem 2013er Demo setzend, legen mit „Cadaverine“ ihren ersten Longplayer vor, der – soviel sei gleich zu Beginn gesagt – dieser Bezeichnung leider nicht ganz gerecht wird. Denn wenn man mal ganz ehrlich ist, passen vier Songs und eine Gesamtspielzeit von nicht mal dreißig Minuten mit der Bezeichnung „Longplayer“ nicht so sehr zusammen. Damit wäre aber auch schonmal der größe Kritikpunkt quasi abgearbeitet…

Audio »

Celtachor – Fiannaíocht 6/6

[13 Sep 2018 | Thies Fedders ]
Celtachor – Fiannaíocht 6/6

Auch das dritte Album der Iren Celtachor ist wieder eingebettet in die irische Mythologie und erzählt die Geschichte von Finn of the Fianna, dem heldenhaften Anführer von Männern, die niemandem Untertan waren und zur Verteidigung der Freiheit Irlands eingesetzt wurden. Das Konzeptalbum wartet mit einer erstklassigen, differenziert-druckvollen Produktion des Skyhammer Studios auf und stellt ein absolut rundes, niemals Langeweile aufkommen lassendes Highlight im Bereich des Folk-Black-Metal dar…

Audio »

Deinonychus – Ode To Acts Of Murder, Dystopia And Suicide 5/6

[6 Sep 2018 | Celina Schulze ]
Deinonychus – Ode To Acts Of Murder, Dystopia And Suicide 5/6

Um es vorweg zu nehmen: Wer schwere Depressionen hat oder sonst anfällig für schwermütige Musik ist, sollte vielleicht die Finger vom Album lassen. Melancholisch, misanthropischer Natur sind die Melodiebögen, die aus den Boxen tönen, mit einer Stimme voller Trauer, Wehklagen und Verzweiflung. Man kann sich beim Anhören dem eigenen Schmerz, der Trauer und der Wehmut hingeben. Marko Kehren, der damals “Sardonischer Untergang im Zeichen irreligiöser Darbietung“ bei Bethlehem einsang, hat hier pure Verzweiflung erschaffen, die einem in Mark und Bein geht…