Old Man’s Child „Revelation 666 – The Curse Of Damnation“ 2/6

Century Media
Bewertung: 2/6
Spielzeit:
Songs: 0

Großartig begeistern konnten Old Man’s Child ja noch nie und leider ist das mit ‘Revelation 666’ auch nicht der Fall. Da kann man mit noch so vielen bekannten Musikern zusammenarbeiten und renomierte Studios und Produzenten aufsuchen, was Galder und seinen Kollegen fehlt, ist schlichtweg die Individualität innerhalb der Musik. Old Man’s Child schaffen einfach nichts Neues sondern wärmen das auf, was zahlreiche (gute und weniger gute) Black Metal Bands vor ihnen gemacht haben. Doch um mit Durchschnittsmucke für Aufsehen innerhalb der Szene zu sorgen, sind die Zeiten einfach vorbei. Dieses Album besitzt weder einen tieferen Geist, noch eine Spur von Genialität und könnte sich fast zu den, für guten Black Metal unbedeutenden, Releases wie die Dimmu Borgirs dazu stellen. Hier arbeitet man mit Einheitsriffs, Einheitskeyboards und typischen Songstrukturen, so dass dieses Werk auch nach unzähligen Durchgängen keine Spuren beim Hörer hinterlässt außer vielleicht Anzeichen von Langeweile. Im Grunde genommen mangelt es hier ja nicht an musikalischen Fähigkeiten. Denn solide ist das Songmaterial allemal und Stücke wie Unholy Vivid Innocence oder Hominis Nucturna lassen durchaus einige interessante Ansätze erkennen, welche bei anderen Bands aber schon weitaus besser ausgebaut wurden, woraus man die Konsequenzen ziehen sollte und dieses Album leider zu einem weiteren 08/15 Release innerhalb der schwarzen Gemeinde zählen muß.
(Review aus Eternity #14)

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