Leviathan – Of Origins Unearthed 5/6

Eigenproduktion

Bewertung: 5/6  Mächtig!

Songs: 9

Spieldauer: 38:24 Minuten

Die Bonner Melo-Deather legen hier ihr selbstproduziertes Drittwerk vor, das alle Göteborg-Jünger absolut zufrieden stellen dürfte. Geboten wird nach vorne galoppierender Melo-Death, der immer wieder auch mal gelungene Ruhepausen in Form von Akustikgitarren-Zwischenspielen oder melodischen Soli bietet.

Nach zwar flottem, aber relativ standardmäßigem Einstieg ins Album wird die Scheibe nach hinten raus immer stärker. Insbesondere mit den Tracks „Lake Of Blood“, „Sorrow“ und „Come Forth, Leviathan“ ist der Band ein megastarkes Triple gelungen, das die enorm vielseitige Gitarrenarbeit eindrucksvoll zur Schau stellt und keine Berührungsängste über den Melo-Death-Tellerrand hinaus scheut, auch wenn dieser immer ganz klar das Fundament der Songs bleibt.

Negativ anzumerken bleibt der Einbau der female Vocals in drei Songs, welche diesen einen unsäglichen ‚Doro‘-Touch geben. Eventuell als Farbtupfer gedacht, geht dieses Experiment jedoch in die Hose. Dennoch bleibt festzuhalten, dass hier ein sehr starkes Album vorliegt, das alle meoldieverliebten Schwedenjünger unter uns absolut glücklich machen wird!

https://leviathan-band.bandcamp.com/album/of-origins-unearthed

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