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Kreuzfeuer Januar 2018 (Black Metal Special)

2 Januar 2018

Für den Start des Jahres 2018 haben wir uns beim Kreuzfeuer ein kleines Special erlaubt. Diesen Monat wurden zwar wie immer 7 Alben ausgewählt, doch alle haben etwas gemeinsam. Es wurden ausschließlich Black-Metal-Alben ausgesucht, jedoch aus 7 verschiedenen Ländern. Falls jetzt einer anmerken will, dass man doch auch X aus Y hätte nehmen können, dem sei gesagt, dass wir die Alben aus eingesendeten Promos ausgewählt haben und uns eben auf 7 beschränken mussten. Der Gewinner hat es jedenfalls geschafft, durch solide Bewertungen (von 3 bin 5 Punkten) sich an die Spitze zu setzen, obwohl das Ergebnis recht knapp ausgefallen ist. Eine andere Band schaffte Diskussionsbedarf aufgrund der Promofotos. Unterstützt wurden wir dabei von Marivs, welcher der Drummer bei der Leipziger Band Goatfuck ist. Und welche Bands sind nun aus welchem Land angetreten? Mit dabei sind: Dødsritual (Norwegen), Funeral Baptism (Rumänien), Ignis Haereticum ( Kolumbien), Muert (Spanien), Rimthurs (Schweden), Sar Isatum (USA) und Trollech (Tschechien).

Und gewonnen hat: Trollech

Im weiteren Verlaufen könnt ihr die einzelnen Kommentare und Punkte der jeweiligen Autoren lesen und per Klick auf die jeweiligen Bandcamp- oder Facebook-Seiten der Bands gelangen. Viel Spaß!

Im Laufe des Monats werden noch einige weitere Specials folgen 😉

Trollech – Každý strom má svůj stín

C.T.: Okay, bei der Bewertung bin ich mal richtig subjektiv, denn ich liebe Trollech einfach, wegen ihrer glorreich grottigen Videos in Wäldern und Tümpeln, und ihrer dennoch schönen rotzigen Mucke, die ich einfach sofort wieder erkenne und das nicht nur an der Sprache. Das aktuelle Album würde ich als solide bezeichnen, aber ich muss einfach mehr geben, also 5 🙂 Hört euch unbedingt den Song „Každý strom má svůj stín“ an!

K.K.: Schöne Melodien und garstige Vocals. Der passende Soundtrack für einen Spaziergang im schneebedeckten Wald!

K.W.: Die Tschechen haben ein cooles Gespür für Melodien und stimmungsvolle Arrangements. Gefällt mir durchaus.

M.B.: Auch hier würde es mir wieder schwer fallen ein Lieblingssong rauszupicken… Ganz nett sind die dezenten Folk-Anleihen und deshalb gibt’s einen Punkt mehr als Mittelmaß.

M.S.: Geiles Tempo, Riffs sind ordentlich, aber die Vocals ….

O.S.: Gegen die kann man einfach nichts sagen. Sie halten ihr Niveau und kehren wieder zu ihrem Waldmetal zurück. Gefällig, aber auch nichts besonderes.

M.K.: Nicht weltbewegend, aber anständige Kompositionen und konsistente Darbietung. Anekdote: Bei den Gewitter-Einspielungen in Song 6 schaute ich tatsächlich aus dem Fenster und zog die Kopfhörer ab. Realismusbonus.

S.C.: Die Vocals sind komplett auf Tschechisch.^^ Wunderbare Melodien gehüllt in schwarzen Gewand. Beim Hören verliert man das Gefühl für Zeit und lässt sich einfach treiben. Gut um auf andere Gedanken zu kommen.

C.W.: Gelungenes Album , dem ich außer gelegentlicher Langatmigkeit (bei einer Spielzeit von nur 39 Minuten schon eigenartig!) nichts Negatives vorwerfen kann.

S.B.: Trollech, wie man sie kennt, melodisch-reudiger Black Metal, der klingt als sei er direkt in den tschechischen Wäldern aufgenommen worden…vielleicht ist das auch so gewesen…nichts besonderes, aber auch nichts besonders schlechtes.

C.S.: Die erzeugen eine schöne kalte Stimmung und in Muttersprache zu singen, wird sowieso honoriert.

S.K. Keine Ahnung von was die Singen, geht musikalisch völlig in Ordnung. Zwar auch alles schon irgendwie gehört, aber trotzdem schön schnell und dadurch das Pagan mit einfließt geht die Atmosphäre nicht verloren.

M: Trollech sind nicht schlecht und können schon dem BM zugeordnet werden. Allerdings hätte man aus Tschechien wohl eine passendere Band für ein BM-Spezial hätte finden können. Mit weniger Trollelementen und so, ihr wisst schon.

Sar Isatum – Shurpu

C.T.: Ich mag diese abrupten Melodiewechsel und zum Teil erinnert mich einiges auch an Dimmu Borgir und Cradle, insgesamt aber wesentlich heftiger. An manchen Stellen sind mir die Abbrüche zu krass, an manchen schon wieder zu vorhersehbar, aber insgesamt pendelt es sich doch bei ziemlich gut ein. Für 5 Punkte hätte der Gesang noch besser sein müssen, 4 wären mir aber zu wenig gewesen 😉

K.K.: Black Metal aus Colorado. Symphonisch und kraftvoll mit nordischem Touch. Ordentliche Produktion. Kann man gut hören!

K.W.: Gut produziert, aber in der Summe reißt einen da nix vom Hocker.

M.B.: Ein Album für die Melodic-Black-Fraktion. Geht gut ins Ohr, bleibt aber nicht im Kopf.

M.S.: Ziemlich überzeugend, trotzdem fehlt das gewisse Etwas…

O.S.: Kurzweilig, einige Riffs sind auf jeden Fall schön, aber bleiben nicht hängen. Eine belanglose Scheibe.

M.K.: Musste mich erst versichern, ob die Drums echt sind. Respekt an der Stelle, richtig gute Fußarbeit. Der Rest ist aber eher unauffällig bis austauschbar.

S.C.: Raserei und totaler Verfall ins Extreme. Leider sind die Keyboard-Parts oft ungünstig platziert und zu viel des Guten.

C.W.: Symphonic-Black-Metal-Fans aufgepasst! Zur Ruhe kommt man bei Sar Isatum weniger, aber wer auf eine gute Portion technischen Gewaltzes steht und sich an manchmal etwas eintönigen Vocals nicht stört, kriegt hier Einiges geboten.

S.B.: Hier sind aber Fans von Dimmu und späteren Emperor unterwegs…mächtiges, synthetisch untermauertes Geballer, technisch versiert und songdienlich symphonisch, da passt vieles, wenn auch erneut kein Rad neu erfunden wird. Äußerst respektabler DIY-Erstling.

C.S.: Fesselnd, spannend, episch! Ein großartiges Debüt!

S.K. Brutalst technischer US-Black-Metal. Für mich das Highlight bei den Top 7. Vielleicht jetzt auch nicht der Überflieger, Emperor (würde sagen 1. & 2. Album von Emperor) als Einfluss genannt trifft den Nagel auf den Kopf. Ich muss mich mal wieder mehr mit dem amerikanischen Markt bzgl. Black Metal beschäftigen. Glaube da sind noch einige Perlen mehr wie Sar Isatum zu entdecken.

M: Für Amikram echt gut. Die Songs vermögen eine gewisse Aggressivität zu übertragen. Aber auch hier ist es (wahrscheinlich) das (wenn auch dezent) eingesetzte Keyboard, was mich dann doch dezent stört.

Muert – Ye Canariae Abezan

C.T.: Schön rotzig, macht Spaß zu hören.

K.K.: Cool, dass es Black Metal aus Teneriffa gibt! Rockt auch ganz gut. Sehr Old School und die Bandbilder sind der Knaller! Geht ins Ohr, wenn man 1-2 Songs hört. Auf Dauer aber etwas eintönig.

K.W.: Oh Black Metal. Klingt irgendwie leicht Crustig – und hebt sich damit schon mal vom restlichen Einerlei ab.

M.B.: Soll man die ernst nehmen? Den Promo-Bildern zu schließen wohl eher nicht und beim Intro hat man auch gleich das Gefühl ein Finntroll-Album in den Anlage gelegt zu haben. Die darauf folgende Musik ist dann aber alles andere als spaßig, trotzdem nicht mein Fall! Pluspunkte gibt’s noch für die Texte, die einem nicht immer das gleiche norwegische Winter Wonderland vorkauen.

M.S.: Krachend aber leider ein bisschen monoton…

O.S.: Ist das nun Selbst-Ironie? Wenn ja, saugut! Schön Old School auf die Fresse-Black-Metal. Abzüge für die Unklarheit, ob es ernst gemeint ist.

M.K.: Roh und nach vorne. Der Hall auf dem Gesang ist zwar stiltypisch, aber leider zu stark. Gibt aber nicht viel zu meckern.

S.C.: Einfach nur Reudig, als wäre das im Keller produziert worden.

C.W.: Ich finde es ja begrüßenswert, wenn insbesondere Black-Metal-Dudes nicht alles so finster sehen und sich selbst mal auf die Schippe nehmen. Das macht ihre Musik aber noch nicht zwangsläufig besser.

S.B.: Primitiv, rumpelig, apart, ich mag’s…obwohl’s im Grunde nur ein wenig angeschwärzter Rumpeldeath mit Groove ist, den genügend andere auch (und besser) machen, fetzt trotzdem für `nen Moment oder 3.

C.S.: Ein dicker fetter Punkt für die Bandfotos, so lustige Posen konnten eigentlich nur Immortal 😀

Das Gepolter macht richtig Laune!

S.K. hahahaha Die Promo-Fotos bringen einen erst mal zum Lachen! Dachte erst MUERT sind eine Verarsche Band! Musikalisch geben die Jungs Vollgas. Geht stark in Richtung War-Metal, halt relativ chaotisch. Machen Live sicherlich Spaß!

M: Geile Mischung aus Black,- Death,- Thrash,- und War Metal im typisch rohen Stil jener kleinen Mittelmeer-Bands. Gibt ordentlich aufs Maul ohne primitiv mit Highspeed durchschreddern zu müssen. Auch live sehr geil.

Funeral Baptism – Venom Of God

C.T.: Oh oh , hier passt irgendwie so gar nichts für mich. Drum ( -Computer?) oder was auch immer ist da aus’m Takt. Zum Ende steigert es sich zwar, aber der Anfang hinterließ doch zu sehr einen negativen Eindruck

K.K.: Nach den EPs folgt nun das Debütalbum. Hat alles, was eine gute Black-Metal-Scheibe meiner Meinung nach braucht. Einzig der Sound könnte besser sein.
K.W.: Also wenn ich was als 0815 Black Metal bezeichnen würde, dann das.

M.B.: Die Songs decken eine Menge schwarzmetallischer Schattierungen ab, von düster-orthodox bis melodisch-melancholisch und zwischendrin dann auch noch ein stimmungsvoller Thrasher. Doch, gefällt sehr gut!

M.S.: Das „Gehämmer“ ist ganz ok, aber die Vocals überzeugen mich nicht wirklich…

O.S.: Angenehme, kratzende Stimme, nicht dieses ständige High-Gepitche. Nette Melodien zwischendrin. Das war es aber auch schon mit dem positiven. Der Rest ist solider Standard. Das Schlagzeug hinkt ganz schön.

M.K.: So wie man sich halt „klassischen“ Black Metal vorstellt. Der Basssound ist erfrischend präsent, gibt dem ganzen eine andere Komponente.

S.C.: Da steckt ordentlich Kraft dahinter. Keinesfalls eintönig, das Zusammenspiel zwischen flotten Drums mit fettigen Gitarren und Melodic. Dabei dominieren die Drums. Der rohe Sound rundet das Ganze ab.

C.W.: Ein deutliches Quantum Death Metal bringt ordentlich Geschwindigkeit mit und setzt gelegentlich auch Akzente in den Vocals. Kann man durchaus mal machen!

S.B.: Die vorausgegangene EP gefiel mir hier eher, irgendwie trifft hier Technical Death auf Black Metal, findet aber nicht zusammen. Den Mix find‘ ich ganz scheußlich…Dieser Versuch, chaotisch-schwarz zu klingen, ist wohl anders gelungen als gewünscht.

C.S.: Aha, gegründet in Argentinien, kommen daher melancholisch verspielten Gitarren anfangs? Eine solide eingängige Scheibe.

S.K. Eher der Black Metal der schnelleren Sorte in Richtung Marduk oder Dark Funeral, Wobei Funeral Baptism weit hinter den beiden genannten Bands her rennt…Aggressiv aber auch kein wirklich starkes Album.

M: Meine persönlichen Gewinner des BM Specials. Es ist alles dabei, was guter BM haben muss. Ne Menge Wut und Raserei, aber auch sehr dunkle, kalte und beklemmende Parts. Man hört heraus, dass es sich um eine junge Band handelt die wirklich Bock auf die Sache haben. Horns up!

Dødsritual – Under Sort Sol

C.T.: Na das ist doch mal wunderbar bizarr aus den 90ern ^^ Interessanter Wechsel der Stimmen, und wundervoller Supernintendo Sound aus Wario’s Schloss

K.K.: Ein intensives, mystisches und avantgardistisches Album. Gefällt mir gut, hat aber auch seine Längen. Deshalb doch „nur“ 4,5 Punkte mit Potential nach oben.

K.W.: Recht Old Schooliger Black Metal. Also so richtig alt, als Midtempo noch schnell war. Hat auf die Dauer aber deutliche Längen.

M.B.: Irgendwie sehr rotzig und böse, dennoch total weit weg vom Purismus. Erinnern entfernt an die (leider aufgelösten) schwedischen Kollegen von Dråpsnatt. Gerade rhythmisch wird hier gerne mal das gängige BM-Schema aufgebrochen. Zudem gibt der Sänger auf dem Album einfach alles, sehr facettenreiche Stimme!

M.S.: Nicht schlecht aber auch nicht super gut…bisschen öde!

O.S.: Hier finden sich durchaus interessante, abwechslungsreiche Ideen, die einen zwar nicht vom Hocker hauen, aber aufhorchen lassen. Leider kann man diese Ideen nicht immer ernst nehmen. Ansonsten merkt man doch den Norwegian-Black-Metal-Einfluss zu sehr. Das ist meist zu simpel.

M.K.: Ich habe keine Ahnung, was dort versucht wurde. Die „humoristischen“ Einlagen sind nicht gewollt, oder doch? Ich gebe auf… Der letzte Song schafft es aber, positiv zu überraschen und noch einen Punkt rauszuholen.

S.C.: Extreme, Hass und Verachtung werden über die Musik kommuniziert.

C.W.: Schwankt ein bisschen zwischen Minimalismus und Progressivität. Mir gefällt’s, aber manch ein Purist dürfte seine Probleme damit haben.

S.B.: Was ist denn da passiert? Find‘ ich ganz schlimm, allein schon Dank des Vorschulplastiksounds. Da führt irgendwie nichts zusammen und man versucht es trotzdem mit kläglichem Erfolg. Nein, Danke, das muss nicht sein.

C.S.: Angefangen mit vom Wahnsinn getriebenem, garstigen Gekeife, sehr schön, über sanfte melodische Passagen bis hin zu experimentell gotisch Angehauchtem kann man viele durchaus überraschende Facetten entdecken. Hier sollte man sich Zeit nehmen!

S.K. Solides Black-Metal -lbum aus Norwegen. Das Album als Ganzes gesehen kann schon einiges. Recht abwechslungsreich und experimentierfreudig. Meiner Meinung nach stellenweise etwas zu langsam.

M: Musikalisch wurde hier wahrscheinlich versucht etwas ganz düsteres und abstraktes zu schaffen. Die dafür verwendeten Sounds vom Keyboard, Geige und was weiß ich, plus künstliches Schlagzeug finde ich allerdings fürchterlich. Der Gesang wiederum ist gut inszeniert.

Ignis Haereticum – Autocognition Of Light

C.T.: Mystisch trifft es wohl gut, ich schwanke immer zwischen es gefällt und dann doch wieder nicht. Für höhere Punkte hätte es aber auf jeden Fall noch eine bessere Produktion gebraucht, denn das ist der größte Störfaktor in einem zumindest interessanten Werk.

K.K.: Das Beste ist das Cover. Ignis Haereticum können mich nicht so richtig begeistern. Die Scheibe ist nicht schlecht, hebt sich aber auch nicht von der Masse ab und hinterlässt einen neutralen Eindruck bei mir.

K.W.: Nee, is mir zu langatmig und unspannend.

M.B.: Bei weitem nicht schlecht, weder stimmungsmäßig noch musikalisch, trotzdem ist die Musik auf Dauer anstrengend.

M.S.: Hammer!

O.S.: Zwischendurch für einen Song durchaus fesselnd, aber absolut nichts zum Durchhören. Hier wird nichts neues, genrerelevantes ausprobiert. Vermutlich auch nicht der Plan. Mir aber definitiv zu langweilig.

M.K.: Die Ausreißer ins sphärische sind gut gemacht. Ansonsten recht monoton.

S.C.: Egal wie oft die Scheibe aus den Boxen tönt, das Werk verschwindet in der Bedeutungslosigkeit.

C.W.: Erinnert mich ein wenig an die rituellen Parts von Blaze Of Perdition – was per se gut ist, aber etwas öde wirkt, wenn es, wie hier, ausschließlich auf schwarze Messe hinausläuft.

S.B.: Ziemlich intensiver Hassbatzen, eher im Schwarzdeath zu verorten als im klassischen Black Metal, nicht einfach zu konsumieren…wenn’s insgesamt mehr Abwechslung in den Kakophonien hätte, würd’s mich vielleicht packen.

C.S.: Die finstere stimmungsvolle Atmosphäre wird erzeugt mit getragenen und spannungsgeladenen Passagen untermalt mit dämonisch dunklem Gesang, dennoch fehlt mir das gewisse Etwas.

S.K. Rauher und düsterer Sound welche die komplette Atmosphäre dieses Albums widerspiegelt. Das Album baut zwar Spannung auf, kann aber leider nicht immer konsequent zu Ende gebracht werden. Erst aber der 2. Hälfte des Albums wird es besser. Rundum aber eher langweilig.

M: Eine jener Bands die gefühlt wie Pilze aus den Boden schießen. Songtitel wie „Lifting the Veil“ und „Autocognition Of Light“ lassen vermuten, dass es sich um (Pseudo)-Esoterische-Member handelt, die uns ihr letztendlich auf Quantentheorie begründetes Weltbild mitteilen wollen. Wie auch immer, musikalisch ist’s echt gut. Die teilweise verschachtelten Songstrukturen, das komplexe Drumming und die ständig dissonant mitschwingende Gitarre, erzeugen einen düsteren, okkulten Sound der dann wohl auch gut zu den Lyrics passt.

Rimthurs – Gravskrift

C.T.: Vom Aufbau her genau meins, aber der Sound … so viel Raw kann man dem dann doch nicht zuschreiben, dass er das rechtfertigen würde. Aber dennoch Potential ist da.

K.K.: Sind gute Ansätze dabei, aber der Funke will nicht überspringen. Und der Drum-Sound nervt total. Eigentlich gefällt mir der Sound insgesamt nicht.

K.W.: Auch nicht gerade spannend.

M.B.: Wie bei den meisten Alben in dieser Runde, wird mindestens solide Arbeit abgeliefert. Auch der Gesang gefällt wieder, der sich im Cleanen bei alten Ulver-Idealen bedient (wenn er auch nicht ganz die Qualität erreicht). Jetzt bräuchte die Musik noch das gewisse Etwas…

M.S.: Zum Schlafen ganz ok…

O.S.: Ein geschlossenes System, von vorn bis hinten. Der Funke vermag aber nicht überzuspringen und es gibt keinen Aha-Moment, weil es so vor sich hinplätschert.

M.K.: Schöne atmosphärische, schleppende Passagen. Der Rest wie man es sich vorstellt, ab der Hälfte gibt es einem aber nichts mehr

S.C.: Kälte und Tod fällt mir als erstes ein. Die Balance zwischen epischen Melodien und Tempo, dazu ein Wechselspiel aus typischen BM Gesangsvariationen und klarerem Vocals ziehen jeden in den Bann. Schöner alter Schweden BM. Gekrönt wird alles mit gut eingesetzten Folklore-Elementen.

C.W.: Wie bei diesem Bandnamen nicht anders zu erwarten, geht es auch hier mitunter sehr getragen zu; insgesamt kommt das Album aber abwechslungsreich, atmosphärisch und stimmungsvoll daher.

S.B.: Eigentlich ganz schön und folkig anmutender Black Metal mit warmer Produktion und Cleangesangeinlagen, holt mich nur irgendwie nicht ab. Dennoch einer der besseren Vertreter in dieser Auslegung des Genres.

C.S.: Klingt leider ziemlich schräg und bisweilen ziemlich zähflüssig. Überzeugt mich nicht.

S.K. Schneller, roher und kalter Black Metal aus Schweden. Immer volle Pulle. Mit gesanglichen Folklore Einlagen wirkt es auch abwechslungsreich. Kann gefallen.

M: Kommt irgendwie nicht aus dem Arsch (wobei es aber auch viel Langweiligeres gibt…). Die Musik würde ich als sehr dicht und atmosphärisch beschreiben. Findet sicher seine Liebhaber, für mich aber nur als Hintergrundmusik zu gebrauchen.

 

 

 

 

 

 

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