Home » Podcast

Eternity Metal Talk – #12

1 April 2014 5 Kommentare

metaltalk-12

Download: eternity_metal_talk-12.m4a (M4A Audiodatei ca. 65 MB)

Eternity Metal Talk – #12

Eine neue Folge, mit vielen neuen Dingen. Besonders stolz sind wir dieses Mal darauf, endlich den Klassiker der Woche anbieten zu können. Überraschenderweise war der Klassiker gar nicht jedem bekannt.

Desweiteren holen wir sehr weit aus, um über die aktuelle Situation im Metalbusiness und wie sich die Printmagazine so schlagen zu reden. Irgendwie ist dabei auch das Thema der Woche schon in den Klatsch und Tratsch gerückt und wir waren auch gezwungen, das eine oder andere im Nachhinein zu ändern.

Inhalt:
0:00 Hellcome
1:20 Feedback
3:52 Konzerte und Reviews
– Tokks Voitto >>Abschiedskonzert<<
9:28 Klatsch und Tratsch
– Angela >>verlässt Arch Enemy<<
– 21:12 Supergroup >>“From Hell„<<, langsam wirds viel
– 29:50 In Flames >>sagen alles für 2014 ab.<< #IF2014
– 33:14 Metallica >>erfinden sich neu <<
– 36:34 >>Crowdfunding<< zu Szenebüchern
– 51:14 Celtic Frost Reunion abgelehnt
1:00:40 Thema der Woche: Musikindustrie und Printmedien
1:21:30 Klassiker der Woche: Pantera – Vulgar Display of Power
1:28:50 Anspieltipps

 

______________________________________________________________
Rss: http://eternitymagazin.de/podcast/metaltalk/metaltalk.xml

Autor:

5 Kommentare »

  • Sebastian sagt:

    Hey Folks,
    coole Folge. Viel Redebedarf gab es ja anscheinend. Von meiner Seite auch. Das ist tatsächlich die erste Folge, in der ich mir beim hören Notizen gemacht habe. Ein paar Kontroversen habt ihr aufgezeigt, also muss ich meinen Senf hier einfach mal abgeben. Aufgemerkt und los:
    @ Dan, mein Bester: Zum Thema Angie und Arch Enemy (Aussprache: Arch = artsch | Archenemy = artsch | Archangel = ark) hast du gesagt, dass es Metalheads gibt, die „bescheuert im Kopf“ sind, weil eine Frau singt. Ich fühlte mich hier berufen, ein wenig zu differenzieren. Das war doch eine sehr allgemeine Aussage.
    Ich persönlich höre eher selten Bands mit Frau als Frontsau. Liegt daran, weil mich der Gesang nicht sonderlich anspricht. Zu viele Clean-Parts, zu wenig growling. Arkona (rus) ist für mich hier eine klare Ausnahme. Die gute Dame kann ordentlich was raushauen und ist live ein wahres Energiebündel. Aber sie bleibt leider die Ausnahme.
    Vielleicht war dies eine Interpretation meinerseits, aber ich meine eine kleinen „Vibe“ von Sexismusvorwurf in deinem Satz entnommen zu haben. Frauen werden im Metal durchaus unterstützt. Wie viele große Bands mit Damen am Gesang gibt es? Wie viele davon sind erfolgreich? Ich bin der Meinung, das wir nicht mehr in der Steinzeit von vor DORO PESCH leben. Ich bin sogar so mutig und stelle die These auf, das einfach viele sich diese Sexismus-Debatte als Waffe nutzen. Diesen Schild nutzen um noch weiter ins Rampenlicht zu rücken.
    Nun noch zum Split der Frontfrau: Ich sehe solche Änderungen als gravierend. Nehmen wir einmal den Weggang von Frontmann Helge von Equilibrium oder der Frontfrau Tarja von Nightwish. Wenn die Stimme sich ändert, werden viele Fans mit abwandern. Stimme ist und bleibt nun einmal ein tragendes Instrument. Und Sänger stehen auch immer ganz vorne 😉
    Zum Thema SuperGroup: Zählt Twilight of the Gods (Bathory Cover Band) auch als Super Group? Mir ist die Definition hier nicht klar genug. http://de.wikipedia.org/wiki/Twilight_of_the_Gods_(Band)
    Wenn dem so ist, würde ich diese mal als positives Beispiel einwerfen 🙂
    Nun noch ein letztes Fragezeichen am Schluss. Hier habt ihr gesagt, das Manowar-Fans wohl aufgebraucht sein sollten. Ich vermute, dass diese Aussage sich auf den herausgeschnittenen Teil bezog. Leider bin ich nun ziemlich neugierig, was euch so ranten ließ. Ich hoffe, meine Neugierde wird im nächsten Cast gestillt.

    Weiter so! Ruhig gewagte Thesen aufstellen. Meinungsaustausch ist wichtig!

    Cheers
    Sebastian

  • Tom sagt:

    Ohne scheiß. Das hier ist eine der besten Folgen die ihr bisher veröffentlicht habt. Von der akustischen Qualität, über die Themen und nicht zuletzt die erfrischende Art eures „Schnacks“. Ungezwungen, erfrischend und authentisch. Mit dieser Folge habt ihr die Latte für alles was noch kommt schon ein gehöriges Stück höher gelegt 🙂 macht bloß weiter so. Ob nun von einem „Schmunzeln in den Augen“ (WTF?) oder der Erkenntnis das Caro beim hören eines Black Metal Albums den Drang verspürt einen Bullen reiten zu wollen (WTF?!?!). Diese Folge war nicht nur thematisch interessant und informativ sondern in allem Bereichen einfach großartiges „Entertainment“
    🙂

  • Düsterer April mit Faustkeilevents (Vorbericht) » ETERNITY Magazin sagt:

    […] Eternity Metal Talk – #12 […]

  • Lara sagt:

    ein Glück, dass ich den Podcast heute noch gehört hab. sonst hätt ich das Abschiedskonzert morgen verpasst.

    und ich freu mich jetzt schon auf folge 20 ;D

  • dan sagt:

    @Sebastian, mein Guter 🙂

    Erst einmal vielen Dank für dein Feedback. Da hast du ein paar sehr gute Punkte gemacht – und dass man aus meinen Bemerkungen den Sexismus-Vorwurf herauslesen kann: Touché. Das kann man so interpretieren.

    Ich bezog mich aber nicht auf Leute, die generell lieber männliche als weibliche Stimmen hören. Es ging mir viel mehr um die Frage, wie „egal“ uns als Metal-Fan das Geschlecht „der Band-Stimme“ (um es mal genderneutral zu formulieren, wie man heute sagt 🙂

    Vielleicht dazu ein kleiner Hintergrund, wo ich herkomme. Wenn ich meine Plattensammlung durchforste, findet man dort ziemlich wenig weibliche Stimmen. Das hat mich irgendwann einmal selber ziemlich gefuchst. Auslöser waren zwei Dinge: Der Kauf der 1. CD von NUCLEAR DEATH ( http://youtu.be/RrRT3Xr83xk ) und ein Gig, den ich mit meiner Band ZORNGOTT irgendwann in den 90ern mit der Band KIMUSAWEA in Dresden hatte (http://youtu.be/TzvO5VEsjO8 ).

    Der Auftritt dieser Band aus Frankfurt hat mich schlichtweg umgehauen.

    Seitdem hadere ich sowohl mit mir selber als auch mit der Szene, denn im Grunde ist es doch so: Wenn eine Sängerin oder eine Band nicht gerade ganz bewusst das Männliche (Manowar irgendjemand?) oder das Weibliche zu seiner „Marke“ macht (wie z.B. Kittie), sollte es eigentlich rotzegal sein. Aber wie ich glaube ich auch im Podcast sagte, man erwischt sich dann doch selber immer wieder bei so „ey, da singt ne Frau, krass!“ Gedanken. Und das finde ich diskussionswürdig. 🙂

    Noch eine Frage: Du schreibst, dass der Sexismus-Vorwurf im Metal „als Waffe genutzt“ wird, könntest du vielleicht noch mit einem Beispiel belegen? Das würde mich interessieren.

    Abschliessend und zu unser aller Inspiration, hier ein ziemlich cooles Video mit allen möglichen Bands mit female voices. Ich kannte vielleicht 60% 🙂

    http://youtu.be/jGj0Rq3auas

Kommentiere den Artikel:

Gib unten Deinen Kommentar ab oder kommentiere per Trackback von Deiner Seite. Du kannst die Kommentare auch per RSS abonnieren.

Sei freundlich, bleib beim Thema und vermeide spam.

Du kannst diese Tags benutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Seite benutzt Gravatar. Bitte melde Dich bei Gravatar an um Deinen Avatar zu ändern.