Artikel in der Kategorie: Reviews
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Ahnengrab “Omen” 5/6
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Vore “Gravehammer” 5/6
Wenn ich Releases wie “Gravehammer” höre, weiß ich wieder ganz genau, was ich doch für ein hoffnungsloser Fall in Sachen puristischer Alte-Schule-Death-Metal bin und wo meine musikalischen Ankerpunkte liegen. Mein Pulsschlag beschleunigt sich spürbar und der Endorphin-Ausstoss vervielfacht sich. Vore aus Arkansas schlagen sich bereits seit einigen Jahren ohne Label-Backing durch. “Gravehammer” ist die dritte Langrille der Amis, dessen Vorgänger bereits sechs Jahre zurück liegt. Die Stilmittel des Trios sind ziemlich simpel…
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Devilish Distance “Deathruction” 4/6
Kein Erbarmen, keine Kompromisse, keine Spielchen und gerade soviel Fuss vom Gas, wie die Stücke nötig haben! Wunderte ich mich eben noch über den ruhigen MDD-Release Obsidian Butterfly, so pulverisieren Devilish Distance jeglichen Gedanken über Wechsel in der Release-Philosophie. Ich kann mich zwar dran erinnern, bereits die ein oder andere CD russischer Death Metal-Kapellen gehört zu haben, aber nichts was nachhaltig in Erinnerung geblieben wäre und es fällt mir auch auf Anhieb keine Band ein, die es zu höheren Weihen in der Szene gebracht hätte.
Stilbrecher »
Obsidian Butterfly “Same”
Doch, doch – das Label stimmt: MDD. Nur die Musik ist so… ungewohnt. Keine kreischenden Gitarren, kein Trommel-Sperrfeuer, kein aggressiven Schreie, nicht mal ansatzweise sind Riffs auf diesem Album zu hören und ein ‘Metal’ in der Stilbeschreibung wäre auch deplatziert. Kommt der Lachsack etwa in die Jahre und entdeckt seine weiche Seite? Oder zieht etwas jemand anderes im Hintergrund die Fäden, so dass jetzt Schluss mit harten Veröffentlichungen via MDD ist? Vielleicht wird mit Obsidian Butterfly…
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Sigh “In somniphobia” 5/6
Sigh haftet seit jeher der Ruf an, kauzige, avantgardistische Musik zu kreieren, die jenseits des Easy-Listening-Metals liegt. “In somniphobia” wird daran auch nichts ändern. Wer sich die Japaner in die heimische Anlage holt, sollte wissen was ihn erwartet bzw. darauf eingestellt sein, sich intensiver mit “In somniphobia” zu beschäftigen. Sigh stellen den Soundtrack zur Verfügung, der Euch nach hartem Arbeitstag in den Feierabend beamt – idealerweise mit hochgelegten Beinen und einem alkoholischen Kaltgetränk Eurer Wahl. Willkommen zu einer Reise…
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Prey for Nothing “Against all good and evil” 5/6
Im Dezember ist es bereits zehn Jahre her, dass (Evil) Chuck Schuldiner diese Welt verlassen hat. Geblieben sind einige unsterbliche Death-Alben, die auch noch Jahre nach ihrem Erscheinen als Referenz genannt werden oder als Inspirationsquelle dienen. Die schon seit ein paar Jahren aktiven Israelis Prey for Nothing haben ohne Zweifel viel Death gehört und lassen ihr “Against all good and evil”-Album Chuck’s Spirit atmen. Nein, keine Kopie – dazu ist die Basis von Prey for Nothing eine andere…
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Krisiun “The Great Execution” 5/6
Die brasilianischen Berserker aus Ijuí nehmen uns erneut mit auf eine Schiffsreise ins Meer der Gefahren (von Mare Crisium leitet sich der Bandname ab). Und mit hohem Wellengang und stürmischer See ist zu rechnen, denn „The Great Execution“ ist ein ordentlicher Brecher aus dem Hause Dr. Prügelpeitsch geworden, was gleich der erste Song unter Beweis stellt. In „The Will to Potency“ geht es mit sägenden Riffs, Blastbeats und hämmernden Breaks voll zur Sache, später gesellen sich noch ein paar verrückte Sweepings dazu – was für ein Opener! Nach dem nicht minder…
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GRAVERWORM “Fragments of Death” 5/6
Die italienischen Haudegen von GRAVEWORM werden nicht müde und veröffentlichen mit „Fragments of Death“ ihr mittlerweile achtes Album. Und ohne großes Vorgeplänkel oder Intro geht es mit „Insomnia“ direkt zur Sache. Fetter Death Metal knallt aus den Boxen, der im Chorus eine dezente melodische Note erhält, ansonsten aber schön brutal in die Gehörgänge knallt. Ähnlich verhält es sich mit dem folgenden „Only Dead In Your Wake“. Im bollernden Midtempo, aber nicht dröge sondern atmosphärisch bedrückend…
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Negativvm “Tronie” 4/6
Bei Negativvm handelt es sich um eine neue Band aus Bielefeld, die nach gerade mal einem Jahr Bestehen bereits ihr erstes Album veröffentlicht. Doch bereits in den ersten Minuten zeigt sich, dass hier schon mal ein überdurchschnittlich gut produziertes Album vorliegt, denn am Sound gibt es nicht viel zu meckern. So beginnt der Song „Lingchi“ mit Kirchengesang und verzerrten Melodien im Hintergrund und obwohl alles ineinander verschwimmt, lässt sich jede einzelne Melodie erkennen. Die meisten Songs sind vom Tempo…
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Membaris “Grenzgänger” 6/6
Man stelle sich folgendes vor: Man legt eine CD ein und es beginnt der erste Song mit einem Intro. Zunächst melodisches Rauschen, irgendwann ein paar Gitarrenklänge, die aber auch nicht wirklich besonders sind und man fragt sich, ob nun endlich mal Musik kommt. Doch genau in diesem Moment ertönt eine sanfte Stimme mit den Worten: „Die Hauptsache ist, das wir jetzt wach sind“ gefolgt von mächtigem Geknüppel. Und in der Tat kann man festhalten: Aufgewacht! Hier kommen Membaris. Dass die Band schon über zehn Jahren aktiv ist, dürfte nur den wenigsten bewusst sein, obwohl mit dem…


