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Barther Metal Open Air 2016

15 September 2016

12920440_1210775575601191_5571639038173231454_nZum 18. Mal jährte sich das Barther Metal Open Air ganz oben im hohen Norden. Vom 18. bis 20. August pilgerten geschätzt 1000 Metalfans gen Barth, um im hiesigen Stadtpark ihr Zeltlager aufzuschlagen. Und nach all den Jahren gibt es auch diesmal ein paar Neuerungen. Nicht nur das Line-Up hat sich verändert, sondern auch die Zahl der Bands vergrößerte sich und ironischerweise wurde die Parkbühne zu einer Pokemon-Go Arena erklärt. Doch statt Pikachus zu jagen, widmete man sich doch lieber der Musik.

Die ersten Zelte stehen bereits am frühen Donnerstagmorgen und es dauert nicht lange bis die ersteBmoa (18) Band nachmittags das Festival eröffnet. Diese Aufgabe übernehmen die Lübecker Immane. Geboten wird Black Metal, der vereinzelt an Dissection erinnert und technisch soweit nichts zu beanstanden lässt. Nur so ganz munter scheint die Band nicht zu sein. Ebenso verzichtet man auf Showelemente wie Corpse Paint und so wirkt der Auftritt leider ein wenig statisch.

Bmoa (31)Bei Waldtraene scheiden sich sicher ebenfalls die Geister. Statt Metal gibt es nun Folk auf die Ohren und das ist sicher nicht jedermanns Sache. Doch die Thüringer wissen Zuschauer für sich zu begeistern. Stimmlich hat das Duo einiges drauf und versucht das Publikum gesanglich mit einzubeziehen. Auch wenn die „Odin“-Rufe in der ersten Hälfte des Konzertes noch nicht so zahlreich sind, so singen bei Heidenblut zum Abschluss umso mehr mit. Abgerundet wird die Stimmung mit Wikingerkämpfen vor der Bühne und somit mögen sie vielleicht nicht jeden Geschmack getroffen haben, aber das Konzert war dennoch rundum gut gemacht.

Und dann wird es sehr speziell. Mit iranischem Black Metal hat man auf dem Barther Metal Open AirBmoa (85) bisher weniger zu tun gehabt, doch dieses Jahr ist es soweit. Beaten Victoriouses betreten die Bühne und haben einige Überraschungselemente dabei. Von der nackten, weiß angemalten Frau, die sich am Kreuz rekelt, mal abgesehen, liefert Sängerin Charuk eine Wahnsinns-Show, vor allem stimmlich. Doch noch mehr verblüffen auf einmal laute, grelle Schreie des Gitarristen Lord Faustoos das Publikum und den Campingplatz, wie man später hören wird. Ansonsten wechselt man zwischen schnelleren und langsameren Parts und zum Ende hin kann man nach wie vor nur sagen, dass es sehr speziell ist.

Bmoa (174)Ganz konventionell kommt der Death Metal von Thornafire daher. Überzeugen können vor allem die Gitarrensoli und wer Death Metal mag, der wird hier auch nicht enttäuscht. Jedoch muss man festhalten, dass die Band aus Chile kommt und dafür fehlte dann doch etwas mehr Temperament. Nicht desto trotz solider Gig und zum Abschluss spielen Thornafire ihr Instrumentalstück „Corvus Corax“.

Munarheim haben in den letzten Jahren eine enorme Veränderung gemacht. Wer sich noch an Bmoa (208)die EP „Märe aus Träumen“ erinnert, der würde die Band vielleicht am ehesten mit den Klängen von Dornenreich vergleichen. Doch davon spürt man jetzt fast nichts mehr. Gleich sieben Leuten spielen auf der Bühne fröhlichen Pagan Metal, Sänger Pascal zieht das Publikum vollends in den Bann und die Masse scheint glücklich mit dem Konzert.

Bmoa (241)Dann wird es wieder Zeit für Black Metal. Als Co-Headliner stehen Darkmoon Warrior auf der Bühne und als beim Soundcheck bereits Töne von The Ramones angestimmt werden, weiß man, dass es old-schoolig wird. Es dauert nicht lange, dann geht es richtig los und zwar mit „**** Off“, dem Opener ihres neuen Albums „Nuke Em All“, von welchem vorwiegend Songs dargeboten werden. Mit ordentlich Druck bieten die Musiker eine klasse Show mit schönem reudigen Black Metal, der den ein oder anderen Kopf zum Schütteln bringt und sicher für Misanthropen jeder Art auch thematisch alles bietet. Kurz vor Ende spielt man „Fuck The System“, doch als Zugabe wird dann noch erklärt, wie man das schafft: nämlich mit „Breaking The Law“ und es folgt ein großartiges Judas Priest Cover.

Nach dieser Walze haben es Corpus Christii sichtlich schwer mitzuhalten. Doch die Portugiesen geben ebenso ihrBmoa (309) Bestes und die „Uffta“- Passagen fehlen hier auch nicht. Dennoch muss man sagen, dass das Konzert von der Vorband in den Schatten gestellt wurde. Die Band spielt guten Black Metal, doch der Sänger muss selber feststellen, dass das Publikum nicht zu 100 Prozent auf den Zug aufspringt. So verkündet er „you can do it better“ und bangt einfach weiter, als wäre nichts gewesen. Ein guter Abschluss für den ersten Tag!

Freitag

Wer schon jahrelang das BMOA besucht, der weiß, dass es früh wieder los geht. Bereits gegen 8 Uhr öffnet die Eventkombüse ihren Frühstückswagen um die Festivalbesucher mit belegten Brötchen, Rührei und Kaffee zu versorgen. Immer mehr erwacht der Campingplatz und unter der Mittagssonne startet der Festivaltag mit Kultasiipi.

Bmoa (361)Die Berliner, die aber nur auf Finnisch singen, scheinen bestens gelaunt zu sein und kloppen einen Spruch nach dem anderen à la „Der Mann mit dem Horn ist da, es kann also losgehen“. Manch einer schmunzelt, dann folgt ziemlich einfacher Folk Metal, der sicher zum Schunkeln einlädt; vielleicht sind die Besucher aber noch zu verkatert um vollends verzaubert zu sein. Auch der Hornweckruf für die Fans auf dem Campingplatz hilft da nicht, so müssen sich Kultasiipi eben mit wenigen Gästen zufrieden geben und scheinen dennoch Spaß am Gig zu haben.

Das Kontrastprogramm bieten daraufhin Gebrechlichkeit. Wer sich schon immer fragte, was man Bmoa (374)alles in einem kurzen Gig unterbringen kann, der darf hier gerne mal spicken. Es gibt mal wieder nackte Haut zu sehen, dazu einen verrückten „Prediger“, der Kakerlaken aus dem Mund hervorzaubert und Blut spuckt, mit der Dame auch noch rumturtelt und ja man wartet eigentlich nur noch auf irgendwelche Rape-Szenen. Doch nein, was man zu sehen bekommt, ist die Geburt eines Schweinekopfes – und das alles in 45 Minuten. Wenn man nun nach der Musik fragt, dann bleibt nur zu sagen, dass es Black Metal der derberen Sorte sein sollte, doch auf die Instrumente hätte man sich bei der ganzen Show ruhig mehr konzentrieren können. Ein Satz hat auf jeden Fall für viel Gesprächsstoff gesorgt. Die Herren sind nämlich „der Faustschlag in die verweichlichte Black Metal Szene“… Na dann ist ja alles geklärt und man kann sich wieder den nachkommenden Bands widmen.

Bmoa (412)Und das heißt: Zurück zu Pagan Metal! Jörmungand dürfen als nächstes ran und mit einem sehr langen und epischen Intro geht es auch fix los. Es werden Songs wie „Horizont“ oder „Die drei Tore“ aufgetischt und hin und wieder entdeckt man einige Paralellen zu Gernotshagen. Für Fans war der Gig sicher gut, die Highlights des Tages folgen aber erst noch.

Mit Diabolical gibt es nun Death Metal auf die Ohren. Schnell bemerkt man, dass sich die SchwedenBmoa (442) mehr auf neuere Songs festgelegt haben, die aber um einiges langsamer sind und an einigen Stellen fehlt der Druck. Dennoch bleiben die nackenbrechenden Momente nicht aus und vor allem sollte man das Können der Band hervorheben, denn der Gig ist einfach sauber gespielt.

Bmoa (485)Weiter geht’s mit Thrash von Necronomicon. Die alten Hasen haben ganz klar Anleihen bei den US-Thrashern und zocken ein ordentliches Brett vorm Barther Publikum. Und zum ersten Mal an diesem Tage sammeln sich immer mehr Fans vor der Bühne und die Köpfe bleiben keineswegs still. Bei Thrashern kann man sich eigentlich immer auf eine klare Botschaft verlassen, so auch hier. Mit „Scheiß auf Terror, Scheiß auf Nazis“ soll einfach eine fette Party geliefert werden und die älteren Herren geben dabei alles. Mit viel Herzblut sind sie dabei und geraten immer mehr ins Schwitzen, doch das alles wird mit viel Humor genommen und so wird immer weiter gezockt bis zum letzten Song „Magic Forest“. Zu diesem Zeitpunkt fällt dem Sänger sogar auf, wie lange es her ist, als er diesen Song geschrieben hat (über 30 Jahre). Doch man nimmt es mit Humor und was die Band aufgeboten hat, war ein astreiner Gig. Zum Schluss wird sich gebührend verabschiedet und ein Fan kommt sogar noch mit einem Tablett voller Bier auf die Bühne. Das haben sich die Jungs redlich verdient.

Ein allererstes Livedebut feiern Kadaverdisciplin aus Schweden auf dem diesjährigen BMOA. Somit ist die Songauswahl Bmoa (566)recht überschaubar von der ersten EP dominiert und das Konzert wirkt alles andere als holprig. Song für Song bieten die Schweden soliden Black-/Death-Metal und mit kurzen Überleitungen vom Tonband wirkt der Auftritt wie eine runde Sache. Vereinzelt hört man sicher Einflüsse von den Landesgenossen Marduk heraus und verwunderlich ist das nicht, sitzt doch deren Drummer hinterm Schlagzeug. Da darf man also gespannt sein, was die Zukunft für die Band bringt.

Bmoa (628)Warnte man am frühen Morgen vor möglichen Mikrofonweitwürfen seitens des Sängers von Taake, so hätte man das gleiche wohl bei Centinex sagen müssen. Denn der Frontmann besagter Band lässt es sich nicht nehmen, wie ein Irrer auf der Bühne umherzuwirbeln, sich zu ritzen, das Publikum zu bespucken und dann auch noch sportlich aktiv zu werden. Musikalisch gibt es jedoch feinsten Schweden-Death auf die Ohren, der recht rasant daher kommt und sichtlich viele begeistert.

Da wirken Ewigheim schon fast bodenständig und ruhig, aber nur fast. Dass die Musik vielleicht Bmoa (661)einige Geister spaltet, braucht man nicht zu diskutieren, denn was zählt, ist die Stimmung und die ist einfach bombastisch. Die Menge vor der Bühne spricht für sich, als „Nachruf“ eingeläutet wird und was folgt sind 45 Minuten Gänsehautfeeling durch Songs wie „Käfer“, „Morgenrot“ und „Motten“. Zum Abschluss gibt es passenderweise den Song „Heimweg“, doch auf den bewegen sich die Besucher noch lange nicht.

Bmoa 1 (17)Denn es folgen Baptism, ein weiterer Headliner des Abends. Auf die Mönchskutte von vor einigen Jahren hat man diesmal verzichtet, dafür wirkt der Gig um einiges rotziger. Los geht es mit „The Sacrament Of Blood And Ash“ vom neuen Album der Finnen. Überhaupt liegt der Schwerpunkt der Songauswahl beim Album „The Devil’s Fire“ und das ist auch gut so, denn wer es bisher nicht gehört hatte, der war vollends begeistert. Doch die bekannten Gitarrensoli haben ebenso Platz und mit dem letzten Song „The Prayer“ gab es auch älteres Material zu hören.

Dann ist es Zeit für Taake, die sich erstmal mit fünzehnminütiger Verspätung, die mitBmoa 1 (78) Rauchschwaden und Nebeleffekten überspielt wird, feiern lassen. Sei es nun wegen der Vorwarnungen oder dass man Taake schon öfter gesehen hat oder dass überall Security bereit stand: Hoest wirkt heute für seine Verhältnisse recht friedlich. Das T-Shirt provoziert zwar, aber insgesamt wirbelt er weniger umher als bekannt und somit konzentriert man sich mehr auf Musik. Und auch hier gibt es keine sonderlich großen Überraschungen. Von sämtlichen Alben wie „Nattestid ser porten vid“, „Noregs Vaapen“ oder „Stridhus“ werden Songs präsentiert und das eigentliche Highlight ist, als der Sänger von Horna noch die Bühne zu einem gemeinsamen Ständchen betritt. Der Gig war insgesamt gut, aber man hat auch schon bessere von Taake gesehen.

Bmoa 1 (91)Sarkrista müssen nun rasch die Verspätung ausbaden , denn es ist schon fast 2 Uhr. Doch erstaunlich viele Besucher bleiben um die Hamburger zu sehen und das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Auch wenn beim zweiten Song wegen Soundproblemen noch mal abgebrochen werden muss, so wird durch Feuerspuckeinlagen dem Publikum eingeheizt und der solide Black Metal sorgt für einen runden Abschluss des ersten Tages. Songs wie „Funerals And Flaring Torches“ überzeugen das Publikum und auch hier verzichtete der Sänger auf die Mönchskutte, die er noch von einigen Jahren trug. Ärgerlich ist nur, dass den Jungs einige Zeit vorher der Saft abgedreht wird, denn sie hätten ruhig noch ein bisschen länger spielen dürfen.

Tag zwei ist also geschafft und man kann festhalten, dass Mönchskutten wohl out, nackte Brüste wohl in sind. Gemütlich wird noch auf dem Campingplatz weiter gefeiert, denn erst 13 Uhr soll es am nächsten Tag weiter gehen.

Samstag

Und diese Zeit verschiebt sich sogar nochmal. Mor Dagor müssen krankheitsbedingt absagen, also bleibt mehr Zeit fürsBmoa 1 (136) Frühstück bis Delirium auftreten. Mit Pagan Metal soll der letzte Tag eröffnet werden und einige Die-Hard-Fans tummeln sich auch schon vor der Bühne um das Frankenblut zu spüren. Insgesamt ist der Auftritt eine runde Sache und ein würdiger Opener.

Bmoa 1 (166)Doch dann wird es laut. Nach dem ersten Song von Saxorior wird laut in die Menge gebrüllt: „Die Sachsen sind da!“ Und wahrlich, das sind sie. Rasanter Melodic-Black-Metal wird dem Publikum um die Ohren gehauen und dank eingängiger Rhythmen schütteln die ersten ihre Köpfe. Kurze Umbaupausen werden mit Wikingerkämpfen gefüllt und vor allem werden Songs vom letzten Album „Saksen“ dargeboten. Zum Schluss rennt der Bassist sogar noch auf die Treppen des Auditoriums um auch die letzten müden Geister aufzuwecken und das ist den Sachsen redlich gelungen.

Da haben The Monolith Deathcult kein leichtes Los gezogen. Denn nach so einer geballten Power Bmoa 1 (195)wirkt Atmospheric Death Metal schnell ermüdend. Doch ganz so hart darf man mit den Niederländern nicht ins Gericht gehen. Die Musik ist sauber gespielt und zu einer späteren Uhrzeit wäre vermutlich auch Gänsehautfeeling drin gewesen, denn die Gitarrensoli sind richtig stark. Aber immerhin haben sie das Beste draus gemacht und bis zum Ende alles eisern durchgezogen.

Bmoa 1 (258)Den wohl epischsten Einstieg haben Wolfchant gewählt. Die Banner sind gehisst, es ertönen heroische Melodien und eine ganze Meute ruft bereits nach den Bayern. Dann beginnt der erste Song „Embraced By Fire“ und schnell wird deutlich, dass das Powerduo am Gesang dem Publikum ordentlich einheizen will. Es gelingt ihnen. Zudem wird bereits ein neues Album angekündigt und Songs wie „A Pagan Storm“ werden zum letzten Mal live dargeboten, damit dann Platz für neue Sachen vorhanden ist. Definitiv ist der Gig sehr energiegeladen und man darf sich auf das kommende Album bereits freuen, wenn es da mit so viel Elan weiter geht.

Minas Morgul hingegen bleiben dagegen ganz klassisch bei den alten Sachen. Gut, eine Neuerung Bmoa 1 (263)gibt es: diesmal ist eine Keyboarderin mit dabei. Die alten Songs wie „Paganlord“ werden zum Besten gegeben, aber wenn man ehrlich ist, fehlt da ein bisschen die Würze.

Bmoa 1 (294)Doch die Stimmung kehrt zurück mit Black Messiah, denn die haben eine Menge guter Laune im Gepäck und beginnen unter anderem mit „Gullveig“ und „Söldnerschwein“ ihr Set. Es gibt eine Menge Bewegung auf und vor der Bühne und man spürt förmlich, dass die Band einen guten Tag hat. Zum Schluss folgen „Der Ring mit dem Kreuz“ und das obligatorische Sauflied. Danach soll es wieder frostig düster werden mit Valkyrja.

Offensichtlich hat man sich den Spannungsaufbau von Taake abgeschaut und lässt erstmal 15 MinutenBmoa 1 (363) nur Nebelschwaden über die Bühne fegen, bis die Band mal die Bühne betritt. Warum es diese Verspätung gab, weiß man nicht so genau, aber irgendwie wirken Valkyrja heute etwas lustlos und dann kommen auch noch Taktprobleme am Anfang hinzu. Die Pyrotechnik schafft aber noch ein bisschen Atmosphäre und so wendet sich das Blatt doch noch zum Guten. Rasant geht der Gig zu Ende, doch zum Abschluss gibt es ein fettes Gitarrensoli, während der Sänger bereits die Bühne verlässt, um noch mal eins drauf zu setzen.

Bmoa 1 (435)Und dann folgen die Headliner Helheim. Der Soundcheck geht verdammt schnell und entspannt vor der Bühne, sodass die Verspätung sofort wieder aufgeholt wurde. Und dann betreten die Norweger die Bühne um vorwiegend Songs der letzten drei Veröffentlichungen zu präsentieren. Es scheint alles perfekt. Der Sound ist bombastisch, die Lichtshow könnte nicht besser sein und die Setlist scheint punktgenau zwischen flottem Geknüppel und Trance abgestimmt zu sein. Ein Höhepunkt ist dabei der Titeltrack „Raunijar“. Zum Abschluss gibt es noch ein Bathory-Cover und schon ist die Zeit vorbei. Definitiv das Highlight des diesjährigen BMOA.

Dann beehren The Vision Bleak mal wieder das Festival und legen gleich mit bekannten KlassikerBmoa 1 (452) wie „Carpathia“ oder „Night Of The Living Dead“. Was soll man sagen? Der Auftritt ist solide, doch irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass hier einfach nur ein Set runtergespielt wird. Egal, die Fans, die vor der Bühne sind, erfreuen sich an jedem Song und spenden ausreichend Applaus.

Trotz der späten Stunde tummeln sich immer noch viele Besucher vor der Bühne. Die Schweden von Istapp treten diesmal ohne die aufwendige Kostümierung vor einigen Jahren auf, dafür aber mit mehr Power. Auf Facebook hatten sie es angekündigt, dass sie einen Blizzard heraufbeschwören wollen, und ja das haben sie mit ihrem Black Metal ohne Frage geschaffen und somit sind Istapp auch ein wundervoller Abschluss für dieses Jahr.

Dieses Jahr kann man eigentlich nur das Gesagte vom Vorjahr wiederholen. Der Sound ist wirklich nicht mehr mit dem von früher zu vergleichen, das Festival hat nach wie vor seinen Charme durch seine friedliche familiäre Art und auch am Preis-Leistungs-Verhältnis kann man nicht meckern. Ein ebenso dickes Plus gibt es für den Toilettenwagen und das Catering.

Wenn man sich was wünschen dürfte, dann wären es für nächstes Jahr vielleicht ein paar mehr neuere Bands, die noch nicht auf dem BMOA gespielt haben. Doch das bisher verkündete Line-Up scheint diesen Wunsch bereits wahrzumachen. Die 19. Ausgabe für 2017 ist also bereits gesichert und wir freuen uns, wieder dabei zu sein.

Bilder

http://barther-metal-openair.de/

https://www.facebook.com/BartherMetalOpenAir/?fref=ts

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