HYPNO5E „Acid Mist Tomorrow“ 4/6
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HYPNO5E „Acid Mist Tomorrow“ 4/6

13.05.2012 Adrian Keilbart

Die Franzosen von HYPNO5E komponieren seit 2004 ihre ganz eigene Art von Musik. Am ehesten könnte man die Herangehensweise mit Bands wie SIKTH, GOJIRA, VILDHJARTA oder AT THE DRIVE IN vergleichen – und doch haben HYPNO5E ihre kreativen Eigenheiten. Im späteren Teil des Albums mutieren die Songs immer mehr zu atmosphärischen Soundwänden. Doch dazu später mehr. „Acid Mist Tomorrow“ beginnt mit dem titelgebenden Song im modernen Prog-Gewand. Auf megatief gestimmte Gitarren im abgehakt-gebrochenen Rhythmus trifft die Kreisch- Stimme vo… Weiterlesen »

The Firstborn „Lions Among Men“ 5/6
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The Firstborn „Lions Among Men“ 5/6

10.05.2012 Adrian Keilbart

THE FIRSTBORN waren wohl nie die Vorzeige Black Metal Band, auch wenn sie zunächst in diese Richtung gingen. Auf ihrem ersten Album „Rebirth of Evil“ (1998) orientierte man sich noch größtenteils am Symphonic Black Metal. Doch spätestens seit 2005 „The Unclenching of Fists“ herauskam war klar, dass sich die Portugiesen deutlich vom Black Metal abgewandt und nun eher dem progressiven Metal… Weiterlesen »

Chopstick Suicide „Lost fathers and sons“ 4/6
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Chopstick Suicide „Lost fathers and sons“ 4/6

04.04.2012 Adrian Keilbart

rischer Wind weht aus dem Osten her! Die türkische Band CHOPSTICK SUICIDE sind zwar keine Anfänger mehr (immerhin hat die Band bereits zwei selbst produzierte EPs und ein Album veröffentlicht), aber ihre Musik ist definitiv abseits der Standardkost zu verorten. Das lässt sich direkt am ersten Song „Everyone Sleeps But Me“ hören. Schon innerhalb der ersten 60 Sekunden ändern sich Schlagzeug Beats, Riffs und Gesangsdynamik so oft, dass man kaum hinterher kommt. Auch wiederholt sich kaum ein Part, was das ganze noch etwas chaotischer, aber deswegen nicht… Weiterlesen »

Krisiun „The Great Execution“ 5/6
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Krisiun „The Great Execution“ 5/6

07.01.2012 Adrian Keilbart

Die brasilianischen Berserker aus Ijuí nehmen uns erneut mit auf eine Schiffsreise ins Meer der Gefahren (von Mare Crisium leitet sich der Bandname ab). Und mit hohem Wellengang und stürmischer See ist zu rechnen, denn „The Great Execution“ ist ein ordentlicher Brecher aus dem Hause Dr. Prügelpeitsch geworden, was gleich der erste Song unter Beweis stellt. In „The Will to Potency“ geht es mit sägenden Riffs, Blastbeats und hämmernden Breaks voll zur Sache, später gesellen sich noch ein paar verrückte Sweepings dazu – was für ein Opener! Nach dem nicht minder… Weiterlesen »

GRAVERWORM „Fragments of Death“ 5/6
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GRAVERWORM „Fragments of Death“ 5/6

07.01.2012 Adrian Keilbart

Die italienischen Haudegen von GRAVEWORM werden nicht müde und veröffentlichen mit „Fragments of Death“ ihr mittlerweile achtes Album. Und ohne großes Vorgeplänkel oder Intro geht es mit „Insomnia“ direkt zur Sache. Fetter Death Metal knallt aus den Boxen, der im Chorus eine dezente melodische Note erhält, ansonsten aber schön brutal in die Gehörgänge knallt. Ähnlich verhält es sich mit dem folgenden „Only Dead In Your Wake“. Im bollernden Midtempo, aber nicht dröge sondern atmosphärisch bedrückend… Weiterlesen »

Fleshgod Apocalypse „Agony“ 6/6
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Fleshgod Apocalypse „Agony“ 6/6

24.11.2011 Adrian Keilbart

2011 melden sich die Italiener von FLESHGOD APOCALYPSE nach ihrer EP „Mafia“ (2010) nun also mit ihrem zweiten Album zurück. Und sie sind nicht alleine gekommen, nein, sie haben ein riesiges Orchester mit im Gepäck (wenn auch kein von Menschen gespieltes). Doch „Agony“ hat noch viel mehr zu bieten, auch wenn das Symphonische wieder sehr stark zum Einsatz kommt. Die CD ist ein Konzeptalbum, das zeigen schon die Namen der zehn Songs. Eingerahmt vom orchestralen Intro „Temptation“ und dem Outro „Agony“ stellen die restlichen Tracks eine Klettertour durch emotionale… Weiterlesen »

Insomnium „One For Sorrow“ 6/6
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Insomnium „One For Sorrow“ 6/6

19.11.2011 Adrian Keilbart

Nicht ganz unerwartet, aber doch ohne große Aufregung und Promotiongedöns legen INSOMNIUM ihr fünftes Album vor und bringen damit einen heißen Anwärter auf den Titel ‚Album des Jahres‘ ins Rennen. Nach dem recht langen, aber zu keiner Zeit langweiligen Introtrack „Inertia“, entfalten die Finnen die volle Spannweite ihres musikalischen Könnens mit „Through the Shadows“. Ein sehr melodischer Anfang, getragen von Leadgitarre und dann bricht der Death Metal durch. Über Riffs die durch Tapping und Hammer-Ons gleichzeitig knallhart und einprägsam harmonisch sind grunzt Bassist Niilo Sevänen tief und gurgelnd… Weiterlesen »

Nitewalk „Darker shades of gray“ 3/6
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Nitewalk „Darker shades of gray“ 3/6

24.10.2011 Adrian Keilbart

Hinter NITEWALK stehen vier Männer aus Deutschland, alle tätig in verschiedenen anderen Bands, vereinigt durch Christian Jungebluth, der nicht nur für die Gitarre, sondern auch für die Produktion der Platte verantwortlich ist. Aus der Idee einfach mal etwas anderes machen zu wollen entstand in zwei Jahren Arbeit das erste Album. Sobald die ersten Töne von „Darker Shades of Gray“ erklingen weiß man ungefähr wo NITEWALK zu Hause sind, nämlich im Prog Rock der 70er, gepaart mit einer guten Portion… Weiterlesen »

Chryst „Phantasmachronica“ 3/6
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Chryst „Phantasmachronica“ 3/6

15.10.2011 Adrian Keilbart

Gleich vorweg: PHANTASMACRHONICA von CHRYST ist kein einfaches Album. Das Teil besteht aus einem einzigen Song, der ungefähr eine dreiviertel Stunde dauert. Eingeteilt ist dieser Song in 14 Einheiten, damit man direkt zu einzelnen Stellen springen kann, aber trotzdem bleibt es ein Song; die Übergänge sind fließend. Diese 14 Einheiten bilden zehn Abschnitte, die textlich miteinander verbunden sind. Man sieht bereits, es ist kompliziert. Hinter CHRYST steckt die Truppe… Weiterlesen »

The Told „Sedated Solace“ 4/6
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The Told „Sedated Solace“ 4/6

05.09.2011 Adrian Keilbart

„Fahrstuhlmucke ist abgesagt!“ So lautet der Schlachtruf von THE TOLD in der Bandbeschreibung auf der Homepage. Und beim anhören von SEDATED SOLACE bekommt man den Beweis dafür. “Mind Manipulation“ startet als Opener dann auch mit melodischem Stampf Rhythmus im Midtempo. Kein überkrasser Oberhammer aber ein solider Einstieg, der Lust auf mehr macht. „Side by Side“, der zweite Song, fängt etwas sehr harmlos an, wird dann aber ab der Hälfte, was ungefähr 2 Minuten entspricht, laut und wuchtig… Weiterlesen »