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7 Songs „First Song“

19 Dezember 2015

In dieser Spezialausgabe unserer Kolumne „7 Songs“ sollten sämtliche Mitarbeiter mal in den Tiefen ihres Gehirns nachforschen und herausfinden, welche Songs sie bewusst zum Metal gebracht haben. Und wie es der Zufall wollte, waren die ersten Metalerfahrungen bei einigen Mitarbeitern gleich und somit gibt es statt sieben nur fünf Songs;)

Missy S. : Death- „Pull The Plug“

Nicht ganz der Song, der mich zum Metal brachte, aber jener der mich in die Death-Ecke schleuderte. „Leprosy“ ist das zweite Album der US-amerikanischen Death-Metal-Band „Death“ und wurde 1988 veröffentlicht. Das Material ist sehr Thrash-Metal-lastig ausgefallen. Die Songs wurden alle von Chuck Schuldiner geschrieben, lediglich bei dem Titel „Primitive Ways“ half Rick Rozz als „Songwriter“ aus. Heute noch eines der besten Alben.

Orje Steiger: Limp Bizkit – „Counterfeit“

Zum Metal brachte mich das ’97er Album „Three Dollar Bill, Y’All“ von LIMP BIZKIT, dabei insbesondere der Song „Counterfeit“. Vorher hatte ich querbeet alles gehört, doch dieses Album machte Lust auf mehr härtere Musik. „Counterfeit“ ist, neben „Stinkfinger“, so ziemlich der härteste Song des Albums. Gerade weil die Struktur des Songs simpel und eingängig ist und ich zum damaligen Zeitpunkt in der berühmten Antiphase war, konnte ich mich sehr gut mit solcher Musik identifizieren. Insbesondere Fred Dursts Schreigesang faszinierte mich und so driftete ich immer mehr in die Welt des Metals ab. Noch heute höre ich die frühen Alben von LIMP BIZKIT unglaublich gerne.

Carolin Teubert /Katrin Zimmer: Manowar – „Warriors Of The World“

C: Schon als Kind habe ich immer mal Meat Loaf und Alice Cooper nebenbei gehört, Bon Jovi nicht zu vergessen und all das, was für radiotauglich befunden wurde. Doch auf ein mal kam auf Viva 2 „Manowar – Warriors Of The World“ und da war es um mich geschehen. Zugegeben, zuerst dachte ich: „Was zur Hölle ist das?“, aber waren es nun die anabolikastrotzenden Oberkörper in Lederkluft oder die Musik an sich gewesen , irgendwas hat mich fasziniert und wenige Tage später kaufte ich mir das Album und somit begann auch meine Sammelleidenschaft für Platten. Und dann nahm alles seinen Gang: Von Manowar zu Nightwish und Hammerfall, dann zu Dimmu Borgir und schwupps – bei 1349. Dann blieb ich beim Black Metal!
K: „Nach langem Nachdenken bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Manowars „Warriors Of The World“ für mich den endgültigen Einstieg meinerseits ins Metalgenre markiert. Sicher, zuvor hatte ich auch mal in diverse Metallica-Alben und Ähnliches reingeschnuppert. Allerdings war das oben genannte Stück und das dazugehörige Musikvideo, welches damals (2002) auf MTV und VIVA rauf und runterlief, letztendlich DER Song, der mich angefixt hat. „ Warriors Of The World“ ist so unglaublich übertrieben episch und klischeebeladen, dass er die konzentrierte Essenz von Heavy Metal in nur sechs Minuten gepackt hat. Heute hat der Song für mich größtenteils nostalgischen Wert, aber ob ich die Lyrics immer noch im Schlaf mitsingen kann? Klar. Kein schlechter Einstieg, würde ich sagen. 😉 Und während ich das schreibe, läuft der Kram natürlich im Hintergrund, wie sich das gehört. „The sound will fill the hall, bringing power to us all!“

Sophia Schütze-Stuhr: Metallica – „Nothing Else Matters“

Es ist komplett klischeehaft und ist genau genommen noch nicht einmal als Metal zu klassifizieren. Aber das ist der erste Song, den ich aktiv und mit Leidenschaft gehört habe. Ich war 14 und ja, ich war damals total verknallt! In einen langhaarigen Typen, der in einer Band spielte – allein diese Tatsache hat mich damals extrem beeindruckt. Nach Metallica kamen die anderen Klassiker wie Slayer und Priest, erst später differenzierte sich mein Musikgeschmack in eine andere Richtung, weg vom Mainstream.

Carsten Wurtmann / Phillipp Schnitker:  Iron Maiden – „Wrathchild“

C:Ich weiß nicht mehr genau, wann es passierte. Ich schätze, es war 1995, als ich im zarten Alter von 13 Jahren das Album „Killers“ von Iron Maiden erwarb, und zwar aus einer Laune heraus, weil mich die monströsen Plattencover der Band schon immer fasziniert hatten. Zu diesem Zeitpunkt hörte ich vor allem Hard- und Alternative Rock und hatte gerade meine ersten Erfahrungen mit Punk á la The Exploited gemacht. Jedenfalls schmiss ich die CD zu Hause neugierig in den Player, langweilte mich zunächst beim Intro („The Ides Of March“) und war hin und weg, als die ersten Akkorde von „Wrathchild“ erklangen, die perfekt die Stimmung auf dem Albumcover einfingen und mir wohlige Schauer über den Rücken jagten. Auch wenn ich mich daraufhin nicht zum Maiden-Fanboy entwickelt habe: Meine Liebe zum Metal erwachte an jenem Tag, und auch das Album besitze und höre ich bis heute.
P: Meinen ersten Kontakt mit harter Stromgitarrenmusik hatte ich als Kind in den 80ern, als Songs wie „Jump“ (Van Halen, 1984) oder „The Final Countdown“ (Europe, 1986) täglich im Radio liefen. Von „bewusstem“ Hören konnte da aber natürlich noch keine Rede sein. Das erste Metal-Album, das ich bewusst konsumiert habe, war das zu diesem Zeitpunkt schon zehn Jahre alte „Killers“ von Iron Maiden. Demzufolge war mein erster Metal-Song das Instrumental „The Ides Of March“, welches das Album eröffnet. Da Instrumentals nicht zählen (hab` ich gerade eben eigenmächtig beschlossen…), ist das nachfolgende „Wrathchild“ meine erste „richtige“ Schwermetall-Nummer. Besser hätt` ich`s eigentlich nicht treffen können, denn der von Steve Harris komponierte Song hat wirklich alles, was echter Heavy Metal meiner Meinung nach (und nur meine Meinung zählt, ihr Poser!) haben muss. Wer Steves pumpende Basslinie zu Beginn nicht liebt, hat echt den Schuss nicht gehört. Dieser Song allein hätte völlig ausgereicht, um mich auf Lebzeiten zum Metal-Junkie zu machen. Nach „Wrathchild“ folgten allerdings noch weitere Mörder-Nummern, ich nenne jetzt einfach mal „Murders in the Rue Morgue“, den Titeltrack, „Prodigal Son“ und „Drifter“. Das war für einen jungen Burschen, wie ich damals einer war, eigentlich schon `ne fette Überdosis. Nach der ersten Einfuhr von „Killers“ war ich völlig elektrisiert und wollte nur eines: dieses Album gleich noch einmal hören!

Katja Kruzewitz:

Welcher Song hat mich zum Metal gebracht? Das kann ich gar nicht beantworten. Oder besser gesagt, es ist so lange her, dass ich es schlicht vergessen habe. Ich kann mich aber gut erinnern, dass die ersten Metal Bands, die ich bewusst gehört habe, aus dem Heavy/True Metal Bereich kamen. Und die fand ich damals ganz schrecklich! Und die sahen auch so uncool aus!

Kurze Zeit später habe ich irgendwie, irgendwo das erste Mal Death Metal gehört – und das war genau das, wonach ich gesucht hatte (ohne es zu wissen)! Den Song kann ich nicht nennen, aber ich bin zuerst auf den old school Death Metal (der damals noch ganz neu war) gestoßen und habe wenig später alles mit bösem Cover und fast jeden Verriss aus Rock Hard etc. gekauft.

Eins der ersten Alben war „Subconscious Terror“ von Benediction. Und Unleashed, Grave, Carcass, Obituary und Dismember folgten.

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