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Catamenia “Eternal Winter’s Prophecy” 6/6

1 September 2000 Pascal Zuger

Massacre Records
Genial!!! Catamenia, die finnischen Winterfetischisten sind zurück. Mächtiger denn je, fabrizieren sie auf ihrer neuen Scheibe ‚Eternal Winter’s Prophecy‘ schnellen hymnenhaften Nordic Black Metal, der Dich nicht „kalt„ lassen wird! Wie konnten sie das bloss schaffen? Wie konnten sie bloss solch ein herausragendes Werk reinkloppen? Unglaublich eingängiger Stoff, der Dir schon beim ersten Durchhören nicht mehr aus den Lauschern gehen wird. Ganz im Gegenteil, die Songs fressen sich richtiggehend ins Gehör und weichen nicht mehr von dannen.Der unglaublich aggressive und geniale (!!!) Kreischgesang von Mika Tönning ist wiederrum eine Wucht, die Keyarbeit von Heidi Riihinen auch diesmal von einer anderen Welt. Nicht zu unterschätzen die anderen Mitstreiter Riku Hopeakoski (Guitar), Ari Nissilä (Guitar), Timo Lehtinen (Bass) und der neue Schlagwerker Sir (!!!) Lutinnen. Sir Lutinnen ist Dir vielleicht ein Begriff, bearbeitete er die Felle ja schon bei Implaed Nazarene. ‚Eternal Winter’s Prophecy‘ setzt den Reigen der vorherigen Releases ‚Halls Of Frozen North‘ und ‚Morning Crimson‘ fort. Will heissen auch auf dieser Veröffentlichung ziert eine wunderschöne Winterlandschaft das Cover. Und die obligaten Wölfe dürfen ebenso nicht fehlen. Catamenia (was Finnisch ist für „Menstruation„, kein Scherz!!!) dürften sich mit ‚Eternal Winter’s Prophecy‘ endgültig in den Black Metal Olymp hieven. Einfach alles stimmt an diesem genialen Werk. Die Aufmachung, die Instrumentierung, der Kreischgesang (genial!!!!). Vor allem die Keys, welche Heidi bearbeitet wirken zu keiner Zeit kitschig. Auch tragen die Keyboardmelodien nicht die Songs, sie dienen zur Untermalung, geben den Stücken erst so richtig die „Kälte„. Gewisse Parallelen zu Dimmu Borgirs ‚Enthrone Darkness Triumphant‘ sind wohl nicht ganz abwegig. Und auch jenes Album bedeutete für DB den Durchbruch. Ob mit ‚Eternal Winter’s Prophecy‘ Catamenia gleiches widerfährt? Zu gönnen wäre es ihnen allemal!

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Autor: Pascal Zuger

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